Ich bin Heilpraktikerin für Psychotherapie mit Zusatzqualifikation Heilpädagogischer Tanz, Psychologische Beraterin, Yogalehrerin und freischaffende Künstlerin.

Mein Ansatz in der therapeutischen Behandlung ist tiefenpsychologisch fundiert, dabei von humanistisch-existentieller Sichtweise geprägt.
(Zum Thema „existenzieller Humanismus“ finden Sie weitere Gedanken in dem Artikel: Was ist der Mensch.)

Ich verfüge über eine fundierte Selbsterfahrung und eine breit gefächerte Ausbildung in verschiedenen Tanz-, Körperarbeits- und Körperpsychotherapie-Techniken.
Zunächst habe ich an der FU Berlin Literaturwissenschaften, Grammatik und Philosophie studiert.

Die Fähigkeit, zwischen und hinter den Zeilen zu lesen sowie das Erspüren des Nicht-Gesagten, das ein philologisches Studium ausbildet, ist für mich ein wichtiges Fundament therapeutischer Arbeit.

So wie sich in der Psychoanalyse das Unbewusste zu äußern sucht,  wird es auch in der Bewegungs- oder Körperpsychotherapie spürbarsichtbar und erlebbar.
Ich führe sowohl reine Gesprächstherapie als auch eine Verbindung von Gesprächs- und Körperpsychotherapie durch.
Die Entscheidung darüber treffen wir gemeinsam.

Konkret biete ich an:

Psychotherapie (nach dem Heilpraktikergesetz)
Psychologische Beratung
Körperpsychotherapie
Paarberatung
Krisenintervention
Angehörigenberatung
Trauer- und Sterbebegleitungen
Seminare + Workshops
Textbeiträge

Ergänzendes:
Meine persönliche Entwicklung wurde stark durch das intensive Training des japanischen Tanzes „Butoh“ beeinflusst. Butoh bringt einen an seine Grenzen. Es arbeitet mit der Idee, den Körper so zu trainieren, dass er sich jederzeit seiner Intuition gemäß bewegen kann, ohne dabei unbedingt einer festgelegten Form zu folgen. Hier übernehmen das Unbewusste und das Körperbewusstsein die Führung in der Tanz-Improvisation und das Nicht-Sagbare tritt in Erscheinung.
Für mich bedeutet Improvisieren können: Die Fähigkeit zu besitzen, mich einer Situation angemessen, das heißt nach meinem Willen und zu niemandes Schaden, frei zu bewegen.
In diesem Sinn verstehe ich das gesamte menschliche Leben als ein Ausbalancieren zwischen Choreographie und Improvisation.
Choreographie meint hier: Das, was getan werden muss, was feststeht, das Befolgen von Regeln, die Ausrichtung an ethischen Werten, Konventionen etc., aber auch: Das, was meinem Leben Rhythmus und Stabilität gibt.
Improvisation meint: Die Freiheit meiner Entscheidung und die Fähigkeit, auf Unerwartetes angemessen reagieren zu können.
Damit korrespondiert das Abwägen zwischen dem Wunsch nach Anpassung und dem Wunsch nach Individualität („dazu gehören“ versus „besonders sein“) sowie die Sehnsucht nach Dauer und Nachhaltigkeit sowie der Sehnsucht nach Veränderung.

Im therapeutischen Prozess kann es auch um das Erlernen von selbstverantwortlichem Handeln gehen und um die Re-Aktivierung von etwas, das ich als „rebellische Energie“ bezeichne.
In diesen Bereichen ( „zu viel“ versus „zu wenig“) bewegt sich ein Großteil (innerseelischer) Konflikte.

Wegen Anfragen für therapeutische oder beratende Gespräche, Ihrem Interesse für Seminare oder auch an meiner künstlerischen Arbeit lade ich Sie herzlich ein, das Kontakt-Formular zu benutzen.

 

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