Therapie ermöglicht Heilung

Therapie ermöglicht Heilung

Heilung im psychotherapeutischen Kontext kann auf verschiedene Arten stattfinden: über die Erfahrung einer gesunden Beziehung, über die Veränderung von Denkinhalten, über die Bewusstmachung verborgener Gefühlswelten, oder über die Veränderung einer geistigen Haltung und die Verbesserung von Stabilität und Durchlässigkeit sowie Bewusstmachung des emotionalen Erlebens in der Körperpsychotherapie. Die Grenzen zwischen Körpertherapie und Körperpsychotherapie sind fliessend.

Ich arbeite mit der Kombination von tiefenpsychologisch fundierter Gesprächstherapie und körperpsychotherapeutischen Ansätzen, ausgehend von den individuellen Bedürfnissen meines Gegenübers.

Das Spektrum des Heilpraktikers für Psychotherapie umfasst in der Regel  alternative Verfahren und unterscheidet sich in seiner Herangehensweise vom ärztlichen Psychotherapeuten insofern, als der Ansatz  der Betrachtungen und Denkweisen und Methoden nicht in erster Linie im medizinischen Bereich wurzelt.
 So habe ich zum Beispiel ursprünglich Philosophie studiert und meine Arbeit zeichnet sich durch eine existenzielle Grundhaltung aus, verbunden mit einem humanistischen Weltbild. 
Humanismus meint zum einen die Orientierung an der Würde jedes einzelnen Individuums, zum anderen den Glauben an die Entwicklungsfähigkeit des Menschen innerhalb einer Gesellschaft sowie den individuellen Wunsch nach Wachstum. Der Begriff der existentiellen Grundhaltung beinhaltet meine Vorstellung davon, dass jeder Mensch auf der Suche ist, seinem Leben einen Sinn zu geben. Gleichzeitig wohnt jedem das Bewusstsein um die eigene Sterblichkeit inne. Das ist ein Vorteil, aber auch die Crux des menschlichen Daseins.
(siehe auch: “Veröffentlichungen”: “Stellen Sie sich vor“)

In psychotherapeutischen Sitzungen entsteht ein neuer Raum, und dabei handelt es sich um einen Schutzraum. 
Hier können Gedanken und Emotionen laut werden (manchmal auch leise), derer man sich im alltäglichen Kontext unsicher wäre oder schämt. 
Oft werden Sie sich auch erst im Laufe einer Therapie gewisser Emotionen oder Gedanken bewusst. 
Der psychotherapeutische Kontext stellt eine sichere Beziehung her. 
Der Mensch braucht hier keine Angst vor Beurteilung zu haben.
 Dieser Schutzraum und die Sicherheit sind mir ein wichtiges Anliegen. 
Sie sind die Voraussetzung für eine tragfähige Beziehung, in der Entwicklung und/oder Heilung stattfinden kann. 
Eine ehrliche und wahre Begegnung kann zu neuen bereichernden Erfahrungen führen.
Neben dem Schutzraumgedanken ist es dennoch wichtig zu wissen: Sie haben es in der Person Ihres Therapeuten oder Ihrer Therapeutin ebenfalls mit einem denkenden und fühlenden Individuum zu tun. Ein guter Therapeut arbeitet mit dem Einbeziehen der eigenen Gedanken und Gefühle, die der Patient oder die Patientin während oder zwischen den Sitzungen in ihm oder ihr auslösen. Ein Feedback dazu hilft häufig zu verstehen, was in Ihren Beziehungen ausserhalb des therapeutischen Kontextes geschieht.

Jeder Mensch kämpft mit existenziellen Fragen und daraus resultierenden Nöten. Wir erleben Verluste, Zurückweisungen, Scheitern, Schmerz.
 Das ist nicht vermeidbar.
 Wenn der seelische Druck oder das seelische Leid aber übermächtig werden, können sie sich in Angst und Depressionen sowie vielfältigen anderen Leiden und körperlichen Erkrankungen, angefangen vom Kopf- und Rückenschmerzen bis hin zu den schwerwiegendsten Krankheitsbildern, welche die  Bewältigung des Alltags unmöglich machen und eine ernste Gefahr für Körper und Seele darstellen, äußern.

Konflikte sind menschlich. Innerseelische Konflikte können einen Menschen jedoch sehr stark belasten, wenn sie wie in einem Karussell immer wieder auftauchen und Ihren Alltag bestimmen. Dies führt zu erhöhtem Druck. Ich biete Ihnen an,  den Versuch zu wagen, diese Konflikte gemeinsam zu identifizieren und zunächst die daraus resultierenden Spannungen zu reduzieren. Das kann zum Beispiel unter Zuhilfenahme des Erlernes von Atemtechniken geschehen.

In der Regel suche ich in den ersten Stunden der Therapie mit Ihnen nach den wiederkehrenden Motiven in ihrem Leben. Ähnlich wie in der Musik, lassen sich Hauptthemen und Variationen identifizieren.
 Dazu werden biographische Daten erhoben sowie Ihre aktuelle Lebenssituation erfasst. Dabei geht es nicht nur um nackte Daten, sondern in erster Linie um Ihr emotionales Erleben der eigenen Geschichte und Gefühle und Gedanken zur eigenen Person.

Die Abrechnung für Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz erfolgt überwiegend privat. Eine Übernahme durch die Krankenkassen ist grundsätzlich möglich, wenn auch schwierig.
Bitte sprechen sie mich darauf an.

Ein Vorteil gegenüber kassenfinanzierter Therapie ist, dass Ihre Daten sowie ihre Sorgen und Beschwerden nicht von der Krankenkasse erfasst werden, das bedeutet auch, dass es keine Bedingungen dafür gibt, ob eine Therapie (oder Psychologische Beratung) stattfinden kann oder nicht.
 Krankenkassen zahlen nur bei diagnostizierten Krankheiten,
und der Übergang von Gesundheit und Krankheit ist in der Tat oft fließend. 
Zwar gibt es eine klare Definition durch die WHO, nichtsdestotrotz ist die Beurteilung eines Krankheitswertes auch abhängig von gängigen Normen.

Manchen Menschen gibt es auch ein gutes Gefühl, ihre Therapie selbst zu zahlen. Nicht zuletzt wird die Motivation dadurch auch deutlich erhöht. Man ist es sich wert.

Psychotherapeuten nach dem Heilpraktikergesetz legen vor dem Gesundheitsamt ihre umfassende Kenntnis über psychiatrische Krankheitsbilder sowie deren Entstehung, Verbreitung und gängige Behandlungsmethoden, Psychosomatische Erkrankungen, die sogenannten Elementarfunktionen sowie der Lehre aller gängigen Therapieformen dar.

Der Heilpraktiker für Psychotherapie verschreibt keine Medikamente. 
Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass es ganz klar definierte Krankheitszustände gibt, die den Kompetenzbereich des Heilpraktikers für Psychotherapie überschreiten.

Im Falle einer solchen Diagnose bin ich Ihnen behilflich, einen kompetenten Facharzt oder eine Klinik zu finden, in der Sie medizinisch behandelt werden.