Hilfe bei Depressionen

Hilfe bei Depressionen

Depressionen  gehören neben Angststörungen zu den häufigsten Ursachen dafür, dass Menschen sich in Therapie begeben.
Man unterscheidet zwischen sogenannten körperlich bedingten Depressionen, endogenen Depressionen sowie neurotischen Depressionen.
Wörtlich übersetzt handelt es sich hier um eine „Niederdrückung“, und zwar der allgemeinen Stimmung (oder des Wohlbefindens) sowie des Antriebs.
Schnelle  Ermüdbarkeit, Konzentrationsschwäche sowie Schlaf- und Appetitlosigkeit, aber auch Angstgefühle sind gängige Symptome.
Es kann zur Verminderung des Selbstwertgefühls kommen bis hin zu Selbstverletzungen und Selbsttötungsabsichten sowie zu Einschränkungen im sozialen Leben.
Die Ursachen von Depressionen können vielfältig sein.
Druck in der Partnerschaft, frühkindliche Traumata, beruflicher Druck oder Niederlagen sind nur einige davon.

Die psychotherapeutische Behandlung bietet Hilfe bei Depressionen.
Zu Beginn einer Behandlung gilt es zunächst, organische Ursachen auszuschließen. Anschliessend werden Symptome und Ursachen in angemessenem Verhältnis zueinander behandelt.

Das  Aufsuchen einer Therapeutin oder eines Therapeuten ist der erste Schritt zur Hilfe bei Depressionen.

Ausreichend lange und intensive Therapie führt zur Linderung der depressiven Symptome und kann helfen, deren Wiederkehr zu vermeiden.
Hierfür gilt es, in den Stunden gemeinsam nach möglichen Ursachen zu forschen. Diese liegen oftmals lange zurück und können tief im Unterbewusstsein vergaben sein.
Die Auseinandersetzung mit frühen Erfahrungen erfordert Mut und die Behutsamkeit und Professionalität Ihrer Therapeutin oder Ihres Therapeuten.
Zur Unterstützung des Entwicklungsprozesses biete ich Ihnen neben der gesprächstherapeuischen Arbeit Atem-und Entspannungstechniken sowie körperpsychotherapeutisches Arbeiten an.
Atem- und Körperarbeit finden in einem seperaten Raum in meiner Praxis statt.

Wie wirkt Körperarbeit?
Bei körperlicher Bewegung werden Endorphine ausgeschüttet, die sogenannten „Glücksboten“ des Gehirns. Weiterhin aktivieren bestimmte Bewegungsabläufe ungenutzte Gehirnareale und bauen massiv körperliche Anspannungen ab.
Ich kann Ihnen auf Wunsch Anleitung zu Autogenem Training und Progressiver Muskelrelaxation geben.

In der Körperpsychotherapie gehen wir davon aus, dass die Veränderung des sogenanten “Körper-Ichs” auch die emotionalen Erfahrungs- und Ausdrucksmöglichkeiten verändern kann.

Zum Thema “Depression und Einsamkeit” finden Sie unter “Seminare und Veröffentlichungen” den Artikel

Einsamkeit überwinden? – Zur Juli-Ausgabe von “Psychologie heute” (2012)