Hilfe bei Depressionen

Hilfe bei Depressionen

Psychotherapeutische Behandlung bietet Hilfe bei Depressionen.
Depressionen  gehören neben Angststörungen zu den häufigsten Ursachen dafür, dass Menschen sich therapeutische Unterstützung suchen.

Klinisch unterscheidet man zwischen sogenannten körperlich bedingten Depressionen, endogenen Depressionen sowie neurotischen Depressionen.
Wörtlich übersetzt handelt es sich hier um eine „Niederdrückung“, und zwar der allgemeinen Stimmung (oder des Wohlbefindens) sowie des Antriebs.
Schnelle  Ermüdbarkeit, Konzentrationsschwäche sowie Schlaf- und Appetitlosigkeit
(oder das Gegenteil) können körperliche Symptome sein.
Gefühle von großer Traurigkeit
stehen häufig, aber nicht immer und ausschliesslich, im Vordergrund.
Teils starke existenzielle Angstgefühle können auftreten und werden oft von immer wiederkehrenden, zermürbenden Gedanken begleitet.
Depressive Menschen leiden häufig unter einem minderen Selbstwertgefühl, welches bis hin zu Selbstverletzungen und Selbsttötungsabsichten sowie schweren Einschränkungen im sozialen Leben reichen kann.
Die Ursachen von Depressionen sind vielfältig.
Einschneidende Erlebnisse oder Druck in der Partnerschaft sind häufig nur der Auslöser für das Auftauchen einer länger bestehenden Problematik.
Hier geht es dann um frühere Erlebnisse, die,  je länger sie zurückliegen, unser Leben und unsere Erlebniswelt am nachhaltigsten beeinflussen.

Zu Beginn des therapeutischen Prozesses gilt es zunächst, organische Ursachen auszuschließen. Anschliessend werden Symptome und Ursachen in angemessenem Verhältnis zueinander behandelt.

Das  Aufsuchen einer Therapeutin oder eines Therapeuten ist der erste Schritt zur Hilfe bei Depressionen.

Ausreichend lange und intensive Therapie führt zu Linderung der depressiven Symptome und kann helfen, deren Wiederkehr zu vermeiden.
Hierfür gilt es, in den Stunden gemeinsam nach möglichen Ursachen zu forschen. Diese liegen oftmals lange zurück und können tief im Unterbewusstsein vergraben sein.
Die Auseinandersetzung mit frühen Erfahrungen erfordert Ihren Mut und die Behutsamkeit und Professionalität Ihrer Therapeutin oder Ihres Therapeuten.
Zur Unterstützung des Entwicklungsprozesses biete ich Ihnen neben der gesprächstherapeuischen Arbeit Atem-und Entspannungstechniken sowie körperpsychotherapeutisches Arbeiten an.

Wie wirkt Körperpsychotherapie?
Die Idee ist zum einen, dass eine Veränderung des sogenanten “Körper-Ichs” auch die emotionalen Erfahrungs- und Ausdrucksmöglichkeiten verändert.
Bei körperlicher Bewegung werden Endorphine ausgeschüttet, die sogenannten „Glücksboten“ des Gehirns. Weiterhin aktivieren bestimmte Bewegungsabläufe ungenutzte Gehirnareale und bauen massiv körperliche Anspannungen ab. Bewusster Atem kann Anspannung reduzieren, oder oft auch erst erlebbar machen.
Auf der anderen Seite gehen die emotionale und kognitive Entwicklung des Menschen Hand in Hand mit der motorischen.
So ist es möglich, auf der motorischen Ebene dort etwas in Bewegung zu bringen, wo auf kognitiver Ebene vielleicht kein Zugang möglich ist.
Über den Körper kommt etwas zum Ausdruck.
Diesen Ausdruck zu “lesen” und behutsam zu verändern ist nur eine Möglichkeit, die körpertherapeutisches Arbeiten bietet.

Ich lade Sie herzlich ein, das Kontaktformular für die Verabredung eines Erstgesprächs zu verwenden.

Zum Thema “Depression und Einsamkeit” finden Sie unter “Seminare und Veröffentlichungen” den Artikel
Einsamkeit überwinden? – Zur Juli-Ausgabe von “Psychologie heute” (2012)