Seminar: „Die Entdeckung des Selbst in der Kommunikation“

Kommunikation bedeutet wörtlich aus dem Lateinischen übersetzt:

Teilen, mitteilen, teilnehmen lassen, vereinigen.

Die wichtigen Fragen zum Thema Kommunikation lauten:

Wer?

Wer Spricht? Wie gut kennen Sie sich selbst und Ihre Kommunikationsweise?

Wem?

Wer ist Ihr Gegenüber? Was wissen Sie von ihm/ihr und wie sind Ihre Haltung und Ihre Gefühle ihm/ihr gegenüber?

Wann?

Welchen Zeitpunkt für die Kommunikation haben Sie gewählt? Oder wurde er vom Gegenüber gewählt? Oder wird er durch äußere Umstände bestimmt?

Wo?

An welchem Ort befinden Sie sich? Ist dieser privat oder öffentlich? Ist er emotional belastet oder neutral? Fühlen Sie sich dort wohl? Ist es „Ihr“ Raum oder der Ihres Gegenübers?

Was?

Worum geht es? (Benennung des Sachinhaltes und der Hintergründe) Was ist das Ziel der Kommunikation?

Wie?

Was für einen Stil oder eine Wortwahl verwenden Sie? Stimmt Ihr Stil mit dem Ihres Gegenübers überein? Ist das Verhältnis zueinander gleichberechtigt?

Warum?

Bewusste und unbewusste Motive: Was wollen Sie erreichen und was steckt vielleicht zusätzlich dahinter?

Die Fragen: „Wer spricht? Wie gut kennen Sie sich selbst?“ beantworten zu können, ist meiner Ansicht nach die Grundlage jeder Kommunikation im privaten und beruflichen Umfeld.

Dementsprechend gehe ich mit Ihnen nebst der Vermittlung von kommunikationstheoretischem Hintergrund auf die Reise derEntdeckung des Selbst in der Kommunikation“.

Dahinter, wie wir kommunizieren, steht immer unser (womöglich unbewusstes) Menschen-, Welt- und Selbstbild.

Wenn man sich selbst nicht gut kennt, kann es passieren, dass man „wie auf Knopfdruck“ reagiert und Situationen aus dem Ruder laufen.

Oder, Sie erreichen nicht, was Sie gern möchten.

Schlimmstenfalls können Sie Ihr Gegenüber verletzen, ohne es zu wollen.

Schritt Nummer 1 sind die Selbstwahrnehmung und die Selbstbeobachtung.

Dazu führe ich mit Ihnen eine Reihe von Übungen durch, für welche Sie keinerlei Vorkenntnisse benötigen.

Im theoretischen Teil mache ich Sie mit folgenden Ansätzen bekannt:

Paul Watzlawick: Man kann nicht nicht kommunizieren

Friedrich Schulz von Thun: die Transaktionsanalyse und ihre Anwendung

Statusspiele nach Keith Johnson

Gesprächsführung nach Carl Rogers

Die Eisbergtheorie/das Paretoprinzip

Das Johari-Fenster

Weitere Themen (die zum Teil schon in die oberen Themen mit einfliessen) sind:

  • Nonverbale Kommunikation/Widersprüche in Text und Gebärden aufdecken
  • Grenzbereiche (wo höre ich auf und wo fängt der andere an?) und Revierkämpfe
  • Sprechgestus, Wortwahl und Tonfall
  • Blickkontakt und Körperkontakt

Je nach dem fachlichen Zusammenhang, in welchem Sie das Seminar buchen, werden die Schwerpunkte gewichtet oder erweitert.

Zum Beispiel verschiebt sich der Schwerpunkt in der Kommunikation mit kranken und alten Menschen erheblich. Hier sind zum Beispiel vegetative Reaktionen sehr wichtig, die in anderen Bereichen eine untergeordnete Rolle spielen.

Meine Seminare sind grundsätzlich Indoor-Veranstaltungen.

Bitte benutzen Sie für Anfragen wegen des Kommunikationsseminars das Kontaktformular.

Ich freue mich auf die Arbeit mit Ihnen.

 

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