<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Praxis für Psychotherapie, Yoga und Körperarbeit Piet Biniek</title>
	<atom:link href="http://pietbiniek.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://pietbiniek.de</link>
	<description>Psychotherapie, Yoga und Körperarbeit in Wuppertal</description>
	<lastBuildDate>Wed, 12 Jun 2013 09:33:14 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=</generator>
		<item>
		<title>Körperpsychotherapie</title>
		<link>http://pietbiniek.de/korperpsychotherapie/</link>
		<comments>http://pietbiniek.de/korperpsychotherapie/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 10 Jun 2013 13:56:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Piet Biniek</dc:creator>
		
		<guid isPermaLink="false">http://pietbiniek.de/?page_id=1186</guid>
		<description><![CDATA[<p>Körperpsychotherapie nutzt die Körperwahrnehmung als Möglichkeit, unbewusste psychische Prozesse erlebbar zu machen und ins Bewusstsein zu bringen. Meine körperpsychotherapeutische Arbeit ist wie meine gesprächstherapeutische Arbeit tiefenpsychologisch fundiert. Das Erleben in der Bewegung steht hier im Vordergrund. Der Körper eines Menschen ist der sichtbare Ausdruck seiner Verfassung. Meine Haltung und meine Bewegungen wirken wie ein Spiegel [...]</p><p>The post <a href="http://pietbiniek.de/korperpsychotherapie/">Körperpsychotherapie</a> appeared first on <a href="http://pietbiniek.de">Praxis für Psychotherapie, Yoga und Körperarbeit Piet Biniek</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<style type="text/css"><!--
P { margin-bottom: 0.21cm; }
--></style>
<style type="text/css"><!--
P { margin-bottom: 0.21cm; }
--></style>
<style type="text/css"><!--
P { margin-bottom: 0.21cm; }
--></style>
<style type="text/css"><!--
P { margin-bottom: 0.21cm; }
--></style>
<h3><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: medium;">Körperpsychotherapie nutzt die Körperwahrnehmung als Möglichkeit, unbewusste psychische Prozesse erlebbar zu machen und ins Bewusstsein zu bringen. </span></span></h3>
<h3><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: medium;">Meine körperpsychotherapeutische Arbeit ist wie meine gesprächstherapeutische Arbeit tiefenpsychologisch fundiert.<br />
Das Erleben in der Bewegung steht hier im Vordergrund.<br />
Der Körper eines Menschen ist der sichtbare Ausdruck seiner Verfassung.<br />
Meine Haltung und meine Bewegungen wirken wie ein Spiegel meiner Seele.<br />
Der sich bewegende Körper kommuniziert mit dem Raum.<br />
Raum wiederum ist nicht nur um uns herum, sondern auch in uns.<br />
Und er verändert sich sekündlich mit dem Rhythmus des Ein-und Ausatmens.<br />
Alle Lebewesen atmen ein und atmen aus, aber jeder tut es in seinem eigenen Rhythmus.<br />
Jedes Lebewesen hat einen Herzschlag, der sich in der Struktur dem anderer Menschen ähnelt, aber im Rhythmus verschieden ist. </span></span></h3>
<h3><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: medium;">Ein Grundgedanke der körperpsychotherapeutischen Arbeit ist, dass Körper und Psyche sich wechselseitig beeinflussen.<br />
Freie Bewegung kann unterstützen, diffus wahrgenommene Gefühle auszudrücken<br />
- umgekehrt kann Bewegung auch Gefühle hervorrufen.<br />
Es geht um das Sichtbarwerden von unbewussten oder festgehaltenen Emotionen,<br />
um Stabilisierung des physischen und emotionalen Zentrums, um Ent-Spannung,<br />
Transformation, sowie um die Entwicklung eines realistischen Körperbildes.<br />
Die therapeutische Arbeit besteht in der Beobachtung, Wahrnehmung und Deutung von Bewegung. </span></span></h3>
<h3><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: medium;">Beispiele von Anwendungsmöglichkeiten der Körperpsychotherapie:<br />
</span></span></h3>
<h3><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: medium;">- Atemtechniken verschiedener Art sind gut geeignet, den eigenen inneren Raum wahrzunehmen<br />
und sich &#8211; zum Beispiel in Momenten der Not, etwa bei einer Angstattacke &#8211; durch Konzentration auf den eigenen Atmen<br />
von als unangenehm erlebten Gefühlen oder wiederkehrenden Gedanken zu lösen.</span></span></h3>
<h3><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: medium;"> &#8211; seelische Nöte finden oft ihren Ausdruck in körperlicher Verspannung.<br />
Wenn ich meine Sorgen los werde, kann ich wieder aufrechter gehen.<br />
Umgekehrt gilt: wenn ich lerne, aufrechter zu gehen, freier zu atmen, mich körperlich stabil zu fühlen,<br />
vergrößere ich damit mein Potential zur persönlichen Entwicklung und Konfliktlösung.<br />
Sichtweisen können sich verändern, Selbstgefühl und Selbstwertgefühl werden gestärkt.<br />
Manchmal ergeben sich neue Perspektiven allein aufgrund der Tatsache, dass sich mit einer veränderten Haltung<br />
der Fokus der Wahrnehmung verschiebt. </span></span></h3>
<h3><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: medium;">- im Kontakt mit dem Therapeuten können Konflikte hinsichtlich des Empfindens von Raum,<br />
Nähe und Distanz sichtbar gemacht und gemeinsam bearbeitet werden. </span></span></h3>
<h3><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: medium;">Bitte nutzen Sie auch die Möglichkeit, sich unter dem Stichpunkt <a title="Stabilität und Durchlässigkeit" href="http://pietbiniek.de/stabilitaet-durchlaessigkeit/">Stabilität und Durchlässigkeit</a> zu informieren.<br />
Wünschen Sie mehr Informationen oder möchten Sie einen Termin für ein Erstgespräch vereinbaren, nutzen Sie bitte das <a title="Kontakt" href="http://pietbiniek.de/kontakt/">Kontaktformular.</a></span></span></h3>
<h3></h3>
<p>The post <a href="http://pietbiniek.de/korperpsychotherapie/">Körperpsychotherapie</a> appeared first on <a href="http://pietbiniek.de">Praxis für Psychotherapie, Yoga und Körperarbeit Piet Biniek</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pietbiniek.de/korperpsychotherapie/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Körperarbeit</title>
		<link>http://pietbiniek.de/koerperarbeit/</link>
		<comments>http://pietbiniek.de/koerperarbeit/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Apr 2013 14:36:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Piet Biniek</dc:creator>
		
		<guid isPermaLink="false">http://pietbiniek.de/?page_id=1158</guid>
		<description><![CDATA[<p>Körperarbeit meint hier die bewusste Veränderung von Haltungen und Bewegungsabläufen mithilfe unterschiedlicher Methoden. Am Beginn steht die Wahrnehmung dessen, was IST. Wie stehe ich? Wie gehe ich? Wie fühle ich mich in meinem eigenen Körper? Als störend oder „falsch“ empfundene Wahrnehmungen korrespondieren hierbei häufig mit seelischen Empfindungen. So wird ein Mensch, der sich als momentan [...]</p><p>The post <a href="http://pietbiniek.de/koerperarbeit/">Körperarbeit</a> appeared first on <a href="http://pietbiniek.de">Praxis für Psychotherapie, Yoga und Körperarbeit Piet Biniek</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<style type="text/css"><!--
P { margin-bottom: 0.21cm; }
--></style>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Körperarbeit meint hier die bewusste Veränderung von Haltungen und Bewegungsabläufen mithilfe unterschiedlicher Methoden.<br />
Am Beginn steht die Wahrnehmung dessen, was IST.<br />
Wie stehe ich?<br />
Wie gehe ich?<br />
Wie fühle ich mich in meinem eigenen Körper?</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Als störend oder „falsch“ empfundene Wahrnehmungen korrespondieren hierbei häufig mit seelischen Empfindungen.<br />
So wird ein Mensch, der sich als momentan mutlos oder traurig empfindet,<br />
diese Gefühle auch in der Körperhaltung oder in der Beziehung zum eigenen Körper ausdrücken.<br />
Vielleicht fühlen Sie sich kraftlos, haben Spannungen oder Schmerzen im Schulter-Nacken-Bereich oder erleben ein Gefühl von Kurzatmigkeit.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">In den Körperarbeitsstunden kann ich Sie unterstützen,<br />
innere und äußere Haltungen klarer wahrzunehmen und schrittweise zu verändern.<br />
Dabei geht es mir nicht um eine Entwicklung von einem „falsch sein“ zu einem „richtig sein“, sondern um die Erweiterung Ihres natürlichen Potentials.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Weitere Informationen finden Sie unter den Stichpunkten: <a title="Körperpsychotherapie" href="http://pietbiniek.de/korperpsychotherapie/">&#8220;Körperpsychotherapie&#8221;</a>, <a title="Stabilität und Durchlässigkeit" href="http://pietbiniek.de/stabilitat-und-durchlassigkeit/">&#8220;Stabiltät und Durchlässigkeit&#8221;</a> sowie </span><a title="Freiheit durch Bewegung" href="http://pietbiniek.de/freiheit-durch-bewegung/">„<span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Freiheit durch Bewegung“</span></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://pietbiniek.de/koerperarbeit/">Körperarbeit</a> appeared first on <a href="http://pietbiniek.de">Praxis für Psychotherapie, Yoga und Körperarbeit Piet Biniek</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pietbiniek.de/koerperarbeit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Stellen Sie sich einmal vor&#8230;&#8221; &#8211; Gedanken über den eigenen Tod</title>
		<link>http://pietbiniek.de/stellen-sie-sich-einmal-vor-gedanken-uber-den-eigenen-tod/</link>
		<comments>http://pietbiniek.de/stellen-sie-sich-einmal-vor-gedanken-uber-den-eigenen-tod/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 Mar 2013 16:14:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Piet Biniek</dc:creator>
		
		<guid isPermaLink="false">http://pietbiniek.de/?page_id=1141</guid>
		<description><![CDATA[<p>Stellen Sie sich einmal vor&#8230; &#160; „Stellen Sie sich vor&#8230;“ beginnt der erste Satz meiner Hausaufgabe. Ich denke an Georgette Dee. „Stellen Sie sich einmal vor, Sie befinden sich auf einem Kreuzfahrtschiff ….“ &#8211; an dieser Stelle beginnt das Publikum auch schon zu applaudieren. Bei meiner Hausaufgabe geht es im Prinzip um dieselbe Situation, nicht [...]</p><p>The post <a href="http://pietbiniek.de/stellen-sie-sich-einmal-vor-gedanken-uber-den-eigenen-tod/">&#8220;Stellen Sie sich einmal vor&#8230;&#8221; &#8211; Gedanken über den eigenen Tod</a> appeared first on <a href="http://pietbiniek.de">Praxis für Psychotherapie, Yoga und Körperarbeit Piet Biniek</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<style type="text/css"><!--
P { margin-bottom: 0.21cm; }
--></style>
<p><span style="color: #262626;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: large;">Stellen Sie sich einmal vor&#8230;</span></span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„<span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: large;">Stellen Sie sich vor&#8230;“ beginnt der erste Satz meiner Hausaufgabe. Ich denke an Georgette Dee.<br />
</span></span>„<span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: large;">Stellen Sie sich einmal vor, Sie befinden sich auf einem Kreuzfahrtschiff ….“ &#8211; an dieser Stelle beginnt das Publikum auch schon zu applaudieren.<br />
Bei meiner Hausaufgabe geht es im Prinzip um dieselbe Situation, nicht den zu erwartenden Applaus, sondern das sinkende Schiff, nur, dass ich mich hier nicht im Bereich der Poesie befinde. Oder doch?<br />
Ich schweife ab, komme nicht einmal über die erste Hälfte des einleitenden Satz hinaus, der da lautet:</span></span></p>
<p>„<span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: large;">Stellen Sie sich vor, Sie werden demnächst sterben und haben Zeit, sich darauf vorzubereiten.“</span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: large;">Nicht nur Chopin fällt mir dazu ein, sondern als erstes Isabel Coixets „Mein Leben ohne mich“, ein Film, den ich sehr liebe, worin eine junge Frau, gespielt von der großartigen Sarah Polley, erfährt, sie habe nur noch zwei Monate zu leben und daraufhin eine Liste anfertigt mit dem dramaturgisch gelungen Titel: „Things to do before I die“. Sex mit einem anderen Mann gehört dazu.<br />
Sowie die Suche nach einer geeigneten Frau und Mutter für ihren Ehemann und ihre beiden Kinder.<br />
Mich überfordert das. Nicht der Film, sondern die Frage:</span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: large;">Was würde ich tun?</span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: large;">Zwei Monate sind aber auch wirklich verdammt wenig. Soll ich das trotzdem durchdenken? Oder mir noch ein volles Jahr zugestehen?<br />
Oder wenigstens ein halbes?<br />
Wie soll ich denn sterben? Was für Fälle gibt es, in denen man das so genau weiß? Mir fällt außer Krebs nichts ein.<br />
Das bedrückt mich. Krebskranke und ehemalige Krebskranke sowie Krebstote gibt es schon so viele in meinem Leben.<br />
Der Gedanke daran fühlt sich mies an, meine Rückenmuskeln verkrampfen sich, meine Hände werden kalt, muss mich um Haltung bemühen. (Muss ich?)</span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: large;">Also gut. Zigarette.<br />
Ich stelle mir vor, ich gehe zum Arzt. Wegen „unklarer abdominaler Beschwerden“. Bleibe also beim Film.<br />
Es ist nicht so, dass ich das Thema Tod vermeide, im Gegenteil.<br />
Ich habe eher die Aufgabe, NICHT an den Tod zu denken. Ich bin mir meiner Sterblichkeit nur allzu bewusst.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: large;">Das ging mir schon in jungen Jahren so, ich erinnere mich, dass mich der Gedanke daran plötzlich, aus dem Nichts, erwischen konnte und sich in meiner Brust alles zu einem einzigen Klumpen zusammenzog, Angst-Klumpen, atmenraubend, lähmend.<br />
Das war stets des nachts, und meistens reichte es, das Licht anzumachen und mich irgendwie abzulenken. Manchmal tat es auch nur das Licht.<br />
Heute brauche ich keine Dunkelheit mehr, um an meinen Tod zu denken.<br />
All die Toten in meinem Leben.<br />
Und schließlich und täglich vermelden mir meine gesammelten Zipperlein, dass mein Körper einem Verfallsdatum unterliegt.<br />
Auf dem linken Auge sehe ich nicht mehr wirklich gut, auf meiner Haut vermehren sich die Pigmentflecken, ich habe an beiden Schlüsselbeinen das sogenannte „Klaviertastenphänomen“- ohne, dass ich je einen Unfall hatte, es ist, als würden sich die Knochen in meinem Körper regelrecht verschieben; manchmal stelle ich mir vor, dass sich irgendwann ein völlig absurdes Knochen- und Körperbild daraus ergibt, so etwas wie ein lebendig gewordener Picasso. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: large;">Ich laufe also ab.<br />
Sagen wir, um zur Hausaufgabe zurück zu kehren, in einem halben Jahr.<br />
Das bedeutet, ich erlebe meinen 46. Geburtstag nicht mehr, und nicht den 18. meiner Tochter.<br />
Fange plötzlich an zu heulen.<br />
Will das nicht.<br />
Doch nicht jetzt.<br />
Der zweite Hausaufgaben-Satz befragt mich, wen ich vorher noch einmal sehen möchte?</span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: large;">Ich bin erst vor knapp zwei Monaten von Berlin nach Wuppertal gezogen, habe eh viele Menschen, die mir lieb und teuer sind, hinter mir gelassen, zumindest räumlich. War gespannt, wer von ihnen in meinem Leben bleiben wird und wer sich verabschiedet. Auf lange Sicht.<br />
Zum Teufel, ich WEISS NICHT, was ich machen würde.<br />
Kredit-Karten bestellen? Ich hab nämlich kein Gespartes und würde gern noch ein paar Orte sehen auf der Welt, den Himalaya zum Beispiel.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: large;">Das war sowieso immer mein Lieblings-Plan: Nachdem ich alle wichtigen Menschen in meinem Leben überlebt haben würde (außer meiner Tochter, Töchter sollen nicht vor ihren Müttern sterben) &#8211; oder einfach, wenn es Zeit ist &#8211; allen Ballast abwerfen, alles verkaufen, verschenken, und mit so wenig Klamotten wie möglich in die Berge gehen, oder in ein Kloster oder auch beides. Meine letzte Zeit mit Schweigen verbringen und Meditation, Berge ansingen und anstaunen, eins werden mit der Natur, mit der Welt an sich-</span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: large;">Einverstanden sein. Atmen, so lange es geht.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: large;">Eine recht hehre Vorstellung von mir als alter Frau, die Betonung liegt dabei auf alt, und alt werde ich ja nun nicht mehr.<br />
Ich würde gern noch eine richtig großartige Reise mit meiner Tochter machen,<br />
vielleicht für einen Monat in die Karibik fahren oder nach Island oder einfach ins Auto setzen und durch Europa gondeln.<br />
Warum hab ich blöde Kuh nur nie einen Führerschein gemacht?<br />
Habe das Gefühl, ich komme nicht so richtig nah heran.<br />
Vielleicht doch nur zwei Monate?<br />
Zwei Monate sind verdammt kurz.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: large;">Ich würde wissen wollen, wie das aussieht, so ein Tod aufgrund eines Magenkarzinoms. Woran genau ich sterben würde.<br />
Ich recherchiere „Tod durch Magenkarzinom“ und lese:<br />
</span></span><span style="color: #000000;">„<span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: large;">Unbehandelt führt Magenkrebs zum Tod. Durch Metastasenbildung über den Lymphweg oder über Organe ( Leber, Lunge und schließlich weitere Organe ) kann es zu entsprechenden Beschwerden kommen.“</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;">„<span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: large;">Entsprechende Beschwerden.“ Aha. Kann mir also keiner sagen.<br />
Ich möchte jedenfalls keine fremden Menschen um mich herum.<br />
Warum ich dann Sterbebegleitung mache?<br />
Das ergab sich bisher so. Jedes Mal.<br />
Es war entweder niemand anderes da (im Altenheim) oder, beim Tod eines Freundes, nur eine Frau, von der ich wusste, dass sie ein Jahr zuvor schon ihre Schwester in den Tod begleitet hatte. Und nun ihren Bruder. Ich fühlte mich stark genug, mit ihr zu sein und auch mit dem Freund, mit dem ich so eng dann doch nicht war, als dass er in meinem Leben ein spürbares Loch hinterlassen würde.<br />
Den Tod eines alten Menschen zu begleiten finde ich nicht schwer. Zwar kann und möchte ich in jedem Alten auch noch das junge Mädchen oder den jungen Kerl sehen, der oder die sie einmal waren, doch dass ich sie nicht wirklich kannte in jener Zeit, das gibt mir Abstand, bei allem Mitgefühl, aller Empathie. Wen würde ich bei mir haben wollen?</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: large;">Der Tod ist so intim, das habe ich gesehen.<br />
Alles Leid liegt bloß, alle Angst, keinerlei „Make Up“ mehr, in keiner Hinsicht, der Sterbende kann sich vor den Zeugen nicht verhüllen, selbst, wenn er wollte.<br />
Ist das der Grund, warum ich keine Fremden will?<br />
Nein, ich glaube, ich möchte jemanden bei mir haben, der mich gut kennt, mit dem eine tiefe Bindung durch das gemeinsame Leben besteht-<br />
und jemanden, dem ich etwas bedeute.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: large;">Ich möchte als letztes in meinem Leben spüren, dass ich von Bedeutung bin.<br />
Selbstverständlich müsste ich fragen: Traust du dir das zu?<br />
Und natürlich kann nicht ein einziger Mensch andauernd zuständig sein.<br />
Also zurück nach Berlin.<br />
Was für meinen Liebsten nicht einfach wäre,<br />
aber ich sterb ja auch nur einmal.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: large;">Das Sterben lässt sich genauso wenig proben wie die Geburt.<br />
Das wärs: So ein bisschen üben, gucken, wie es sich anfühlt, und dann entscheiden können: „ach nee, jetzt noch nicht“, oder „nicht so“.<br />
Ich besitze seit recht langer Zeit den Vordruck einer Patientenverfügung, die ich einfach nicht ausfüllen mag, nicht, weil ich abergläubisch bin oder so, sondern weil ich Angst habe, die falschen Entscheidungen zu treffen.<br />
Was ist zum Beispiel, wenn ich verfüge: „bitte am Leben erhalten bei Fall soundso“ und dann tritt Fall soundso ein und ich will nichts weiter als sterben, kann es aber niemandem mehr mitteilen?<br />
Noch schlimmer umgekehrt&#8230;</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: large;">Ich möchte Medikamente, bitte.<br />
Ich hab schon immer gerne Aspirin genommen und stehe auch nicht aufs Aushalten.<br />
Na gut, ich wollte eine natürliche Geburt, habe diese Entscheidung aber mittendrin durchaus in Zweifel gezogen, hätte es aber ein zweites Mal genauso gemacht.<br />
Was „natürliches Sterben“ bedeutet, weiß ich nicht so genau, aber ich bin auch nicht sicher, ob ich das am eigenen Leib erfahren muss.<br />
Luftnot ist richtig schlimm, aber da kann man doch auch mit Morphium was machen?<br />
Absaugen, das hab ich erlebt, vielen Dank, darauf kann ich verzichten.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: large;">Also, wenn es geht, bitte nicht ins Hospiz bringen. Die Frage ist natürlich, wer tut sich das an? Wer von meinen Freunden in Berlin würde sagen, hey, Pieti, klar kannst du zum Sterben vorbei kommen. Am Dienstag?<br />
Denn auch, wenn ich nicht nach Berlin ginge, würde ich nicht hier, in meiner jetzigen Wohnung, sterben wollen. </span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: large;">Hm &#8211; das stimmt nicht so ganz, ich denke dabei wohl eher an meinen zukünftig hinterbliebenen Freund als an mich selbst. Bisher haben wir in diesem Bett miteinander geschlafen und miteinander geschlafen und miteinander gelacht und miteinander geweint.<br />
Da drin kann ich doch jetzt nicht sterben, denke ich, was soll der denn dann mit dem Bett machen?</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: large;">Vielleicht sollte ich bei der wenigen Zeit, die mir noch bleibt, mal aufhören, mir anderer Leute Kopf zu zerbrechen?<br />
Aber würde man einer Sterbenden wirklich sagen: du, ich versteh ja deinen Wunsch, aber HIER, nee, das ist mir wirklich zu viel?</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: large;">Ich kann mir vorstellen, dass es so eine Art Hierarchie gibt der Menschen, die ich noch sehen möchte. Nein, Hierarchie ist der falsche Ausdruck. Also, ich stelle mir vor, am Anfang des Prozesses – ich befinde also jetzt in einem Prozess – da dürfen schon noch viele kommen, da würde ich mir das auch wünschen, aber so zum Ende hin, sagen wir in der letzten Woche, da möchte ich dann nicht mehr jeden sehen.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: large;">Vielleicht wäre es gut, einen Türsteher zu haben, der weiß, wer hier noch rein darf und wer nicht.<br />
Könnte ich persönlich jemandem sagen, nein, dich möchte ich nicht mehr in meiner Nähe haben?<br />
Ich glaube nicht.<br />
Irgendjemand sollte sich ums BRIEFING aller Anwesenden kümmern. Damit wirklich jedem klar ist, in meiner Gegenwart wird nicht über mich gesprochen, so als wäre ich schon tot oder sonst wie abwesend.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: large;">Das beeindruckendste, was ich in dieser Hinsicht erlebt habe, war die Bemerkung einer patenten osteuropäischen Pflegefachkraft, die unablässig die Hand einer seit Tagen im Sterben liegenden Bewohnerin knetete und die zu deren Tochter gewandt sagte: „Habt ihr schon Bestattungsinstitut?“ und auf meine weit aufgerissenen Augen hin: „Kriegt nix mit, hat Hörgerät nicht drin“. </span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: large;">Was soll ich sagen.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: large;">In einer Fortbildung habe ich übrigens gelernt, dass im Ohr verschiedene Flimmerhärchen für verschiedene Tonlagen zuständig sind und dass, wenn die einen sich abnutzen, die anderen sich sozusagen spezialisieren können. Das erklärt das Phänomen „Wenn sie will, kriegt sie noch alles mit“. Es liegt daran, dass wir flüstern, wenn wir über jemanden reden, von dem wir glauben, er hört uns nicht, und die Frequenz, auf der wir senden, erreicht stattdessen genau dessen Ohr.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: large;">Aber ich schweife schon wieder ab.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: large;">Die Hausaufgabe möchte jetzt von mir wissen, ob ich noch Wichtiges mitzuteilen habe, und wenn ja, wem, und ob ich jemandem etwas zu verzeihen habe oder jemand mir.<br />
Bin froh, ein Mensch zu sein, der kein Blatt vor den Mund nimmt.<br />
Soll heißen, auf dieser Liste steht nicht viel. Womöglich gar nichts.<br />
Ich würde vielleicht noch ein zwei Briefchen schreiben, aber keine der großartigen Art, mir fällt da ein Kerl ein, in den ich immer mal wieder ein bisschen verliebt war, dass würde ich ihm glaube ich, schreiben.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: large;">Das Motiv?<br />
Vielleicht, die Erinnerung an mich zu kontrollieren, aufzupeppen.<br />
Ich möchte auch bitte, dass auf meiner Beerdigung Rotz und Wasser geheult wird. Und dass Theater gemacht wird, gesungen, erzählt, gelacht auch.<br />
Ich habe mir schon ein dutzend Mal überlegt, welche Lieder gespielt werden sollen, das wechselt natürlich immer mal wieder.<br />
</span></span></span><span style="color: #262626;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: large;">Vielleicht ganz kitschig „Sometimes it snows in April“ von Prince oder eine meiner eigenen für Theaterstücke produzierten Endlosschleifen oder auch </span></span>„<span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: large;">Don´t forget me“, gesungen von Marianne Faithful. Oder „Vissi d´arte“, aber nur, wenn ich sicher sein könnte, dass dabei jemand kichern muss.<br />
Claus vielleicht.<br />
Und zum Abschluss dann Joseph Beuys´ &#8220;ja ja ja&#8230; nee nee nee&#8221;</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: large;">Also am liebsten irgendetwas ganz Rühriges, das dann wieder aufgehoben wird durch etwas, wo alle lachen müssen und sagen: Typisch Piet, oder so etwas in der Art.<br />
Also mit anderen Worten, genau so, wie ich auch wahrgenommen werden möchte, jetzt, als lebendiger Mensch, so soll die Party sein.<br />
Leider wechselt nicht nur meine Idee von der Musik, sondern auch die Idee davon, WIE ich beerdigt werden möchte, immer mal wieder.<br />
Früher wollte ich nie und nimmer verbrannt werden.<br />
Ich war als 13-Jährige auf der Beerdigung eines Menschen, den ich kurz davor noch in vollständigen Teilen gesehen hatte, und konnte es kaum fassen, wie dieser Mensch nun plötzlich in diese kleine Urne passen sollte.<br />
Was mir aber viel mehr zu schaffen macht, ist die Vorstellung, noch ein paar Tage oder Wochen in einer bitterkalten Schublade herumzuliegen.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: large;">Es gibt ja Leute, mein Liebster zum Beispiel gehört dazu, die sagen, das Totsein an sich mache ihnen nichts aus, das bekämen sie ja eh nicht mehr mit.<br />
Solche Sachen macht mein Verstand nicht mit.<br />
Das Nicht-Sein und Nicht-Fühlen und Nicht-Denken kann ich mir einfach nicht vorstellen, und es beruhigt mich ungemein, dass schon einige große Geister sich daran die Zähne ausgebissen haben.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: large;">Diese Menschen, die von der „ich-merk-ja-dann-nichts-mehr“-Fraktion, sagen, sie haben Angst vor dem Prozess.<br />
Der Prozess an sich macht mir weniger Angst als die Tatsache, dass ich seinen Ausgang nicht beeinflussen kann.<br />
Ich kann es nicht leiden, wenn ich die Dinge nicht im Griff habe.<br />
Autonomieverlust ist mir ein Gräuel.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: large;">Mir fällt eben ein, dass vielleicht auch einige, die ich nicht mehr sehen möchte, am Schluss, ganz froh sind, dass sie nicht auf der Gästeliste stehen?<br />
Ganz schwer fällt es mir, hierbei an meine Tochter zu denken.<br />
Ich weiß nicht, ob man das erleben muss, den Tod der Mutter, noch dazu einen ganz frühen.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: large;">Im Altersheim saß ich bei einer Frau am Bett, die starb, da kam dann noch einmal die Tochter, sagte, sie hätte so ein komisches Gefühl gehabt.<br />
Da waren wir nun zu dritt, und irgendwann hat es sich nicht mehr richtig angefühlt, und ich habe zu der Frau gesagt. „Sie müssen das nicht können“.<br />
Sie war unglaublich froh, ging auch kurz darauf, und nur wenige Minuten später starb die alte Frau.<br />
Die Tochter hat mir später ein Päckchen geschickt, mit Pralinen, einem ungeheuer berührenden Dankesbrief sowie einem Büchergutschein.<br />
Ich habe mich bis jetzt nicht dafür bedankt. Na bitte, es gibt also auf jeden Fall etwas, das ich noch tun muss.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: large;">Damit ist die Hausaufgabe allerdings nicht erledigt.<br />
Ich soll mir nun alles auch noch ganz genau vorstellen, mit allem Sinnen, nehme ich an, wie es aussehen soll um mich herum, was sein soll, was auf gar keinen Fall geschehen darf.<br />
Das Schlimmste, was ich mir vorstellen kann, ist, bis zum letzten Moment nicht einverstanden zu sein, ich kann nur hoffen, dass da die Natur auch ein wenig mithilft, so ist es beim alltäglichen Schlaf ja schließlich auch.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: large;">Irgendwann &#8211; schläft man halt.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: large;">Über die Sache mit dem Drumherum, darüber denke ich morgen nach.</span></span></span></p>
<p>(Geschrieben waährend eines HOSPIZHELFERKURSES 2011. Das mit dem &#8220;näher-kennenlernen&#8221; hat geklappt.)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://pietbiniek.de/stellen-sie-sich-einmal-vor-gedanken-uber-den-eigenen-tod/">&#8220;Stellen Sie sich einmal vor&#8230;&#8221; &#8211; Gedanken über den eigenen Tod</a> appeared first on <a href="http://pietbiniek.de">Praxis für Psychotherapie, Yoga und Körperarbeit Piet Biniek</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pietbiniek.de/stellen-sie-sich-einmal-vor-gedanken-uber-den-eigenen-tod/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Winterzeit- Yoga und Atemtechnik gegen Erkältung und Niedergeschlagenheit</title>
		<link>http://pietbiniek.de/yoga-und-koerpertherapie/winterzeit-yoga-und-atemtechnik-gegen-erkaltung-und-niedergeschlagenheit/</link>
		<comments>http://pietbiniek.de/yoga-und-koerpertherapie/winterzeit-yoga-und-atemtechnik-gegen-erkaltung-und-niedergeschlagenheit/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Nov 2012 18:42:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Piet Biniek</dc:creator>
		
		<guid isPermaLink="false">http://pietbiniek.de/?page_id=993</guid>
		<description><![CDATA[<p>Yoga kann helfen, Schnupfen, Husten und Erschöpfungszuständen im Winter vorzubeugen, aber auch – bis zu einem gewissen Punkt – sie zu lindern. Wenn Sie sich allerdings bereits richtig krank und schlapp fühlt, empfehle ich Wärme, Tee und entsprechend Ruhe. Nasenspülungen zur Vorbeugung von Schnupfen, aber auch bei allergischen Reaktionen, sind das ganze Jahr über sehr [...]</p><p>The post <a href="http://pietbiniek.de/yoga-und-koerpertherapie/winterzeit-yoga-und-atemtechnik-gegen-erkaltung-und-niedergeschlagenheit/">Winterzeit- Yoga und Atemtechnik gegen Erkältung und Niedergeschlagenheit</a> appeared first on <a href="http://pietbiniek.de">Praxis für Psychotherapie, Yoga und Körperarbeit Piet Biniek</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Yoga kann helfen, Schnupfen, Husten und Erschöpfungszuständen im Winter vorzubeugen, aber auch – bis zu einem gewissen Punkt – sie zu lindern.</p>
<p>Wenn Sie sich allerdings bereits richtig krank und schlapp fühlt, empfehle ich Wärme, Tee und entsprechend Ruhe.</p>
<p>Nasenspülungen zur Vorbeugung von Schnupfen, aber auch bei allergischen Reaktionen, sind das ganze Jahr über sehr wohltuend.</p>
<p>Ich unterrichte in meinen Kursen Pranayama.</p>
<p>Pranayama ist ein Teil des Ashtanga-Yoga.</p>
<p>Prana ist unsere Lebensenergie und entspricht dem Chinesischen „Chi“ oder „Qi“.</p>
<p>Pranayama zu praktizieren bedeutet, den Atem und damit die Gedanken lenken zu lernen,</p>
<p>aber auch, das Bewusstsein zu erweitern.</p>
<p>Daneben vergrößert sich das Atemvolumen.</p>
<p>Nach Atemübungen und Meditation fühlen Sie sich wesentlich wacher und erfrischt.</p>
<p>Dementsprechend führe ich Sie in meinen Yoga-Kursen und Einzelstunden langsam an die verschiedenen</p>
<p>Atem-Techniken des Yoga heran.</p>
<p>Bei Erkältungen sind zum Beispiel Asanas wie Sarvangasana (Schulterstand) und Shirshasana</p>
<p>(Kopfstand) sehr wohltuend, sollten aber natürlich bereits vor der Erkältung beherrscht werden.</p>
<p>Um den jeweiligen Bedürfnissen sowie dem Können des einzelnen gerecht zu werden und</p>
<p>Verletzungen zu vermeiden, habe ich einige Übungen aus anderen Körperarbeitstechniken</p>
<p>in meinen Unterricht integriert. Techniken des Atmens sind gleichermaßen hilfreich bei Wintermüdigkeit und Niedergeschlagenheit.</p>
<p>Um zu einem Probetermin vorbeizukommen oder eine Einzelstunde zum Kennenlernen zu vereinbaren, nutzen Sie bitte das<a title="Kontakt" href="http://pietbiniek.de/kontakt/"> Kontaktformular</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://pietbiniek.de/yoga-und-koerpertherapie/winterzeit-yoga-und-atemtechnik-gegen-erkaltung-und-niedergeschlagenheit/">Winterzeit- Yoga und Atemtechnik gegen Erkältung und Niedergeschlagenheit</a> appeared first on <a href="http://pietbiniek.de">Praxis für Psychotherapie, Yoga und Körperarbeit Piet Biniek</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pietbiniek.de/yoga-und-koerpertherapie/winterzeit-yoga-und-atemtechnik-gegen-erkaltung-und-niedergeschlagenheit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz- eine Alternative zu langen Wartezeiten</title>
		<link>http://pietbiniek.de/heilpraktiker-fuer-psychotherapie-eine-alternative-zu-langen-wartezeiten/</link>
		<comments>http://pietbiniek.de/heilpraktiker-fuer-psychotherapie-eine-alternative-zu-langen-wartezeiten/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Oct 2012 14:32:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Piet Biniek</dc:creator>
		
		<guid isPermaLink="false">http://pietbiniek.de/?page_id=886</guid>
		<description><![CDATA[<p>In einem Artikel in der „WZ“ vom 24. September 2012 wird auf die langen Wartezeiten für ein psychotherapeutisches Erstgespräch hingewiesen. Zwei bis drei Monate warten die Menschen in den meisten Großstädten im Land durchschnittlich auf ein Erstgespräch, heisst es dort, in Wuppertal liegt die durchschnittliche Wartezeit anscheinend derzeit bei 7 Wochen. „Das geht ja noch“, [...]</p><p>The post <a href="http://pietbiniek.de/heilpraktiker-fuer-psychotherapie-eine-alternative-zu-langen-wartezeiten/">Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz- eine Alternative zu langen Wartezeiten</a> appeared first on <a href="http://pietbiniek.de">Praxis für Psychotherapie, Yoga und Körperarbeit Piet Biniek</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h4>In einem Artikel in der „WZ“ vom 24. September 2012 wird auf die langen Wartezeiten für ein psychotherapeutisches Erstgespräch hingewiesen.<br />
Zwei bis drei Monate warten die Menschen in den meisten Großstädten im Land durchschnittlich auf ein Erstgespräch, heisst es dort, in Wuppertal liegt die durchschnittliche Wartezeit anscheinend derzeit bei 7 Wochen.<br />
„Das geht ja noch“, ist ein Unbeteiligter vielleicht versucht zu denken, doch in vielen Fällen handelt es sich bei dem Auslöser für das Aufsuchen einer therapeutischen Praxis um eine krisenhafte Situation, sprich, Sie suchen nach fachlicher Unterstützung an einem Punkt, an dem Sie nicht mehr wissen, wie es weitergehen soll. Der Druck ist akut.<br />
Oder, Sie nehmen nach langem Zögern all Ihren Mut zusammen und rufen bei einem Therapeuten an, um dann zu erfahren, dass jener Ihnen erst in zwei Monaten einen Termin zum Erstgespräch anbieten kann. Das wiederum kann dazu führen, dass der eben gefasste Mut Sie wieder verlässt.</h4>
<h4>Ich zitiere aus einem Artikel des WDR-online-Ratgebers vom 04.011.2011:<br />
„Für Kay Funke-Kaiser, Sprecher der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK), liegt die Grenze des Zumutbaren“ &#8211; zwischen der Entscheidung, eine Therapie zu beginnen und dem Kontaktgespräch &#8211; „bei drei Wochen. Immerhin geht es hier nicht einmal um den Beginn der Therapie, sondern nur um ein erstes diagnostisches Gespräch. So schnell bekommt ein Kassenpatient im Durchschnitt aber nirgendwo in NRW einen Termin. Deutschlandweit liegt der Schnitt bei rund 12 Wochen.&#8221;<br />
Erfasst wurden bei diesen Untersuchungen allerdings nur kassenärztlich zugelassene Psychotherapeuten, die eine Warteliste führen.<br />
Glück und Ausdauer brauche man, um einen Therapieplatz zu bekommen, heißt es im WDR-Ratgeber.</h4>
<h4>Um einen Termin für ein Erstgespräch bei einem Heilpraktiker oder einer Heilpraktikerin für Psychotherapie zu bekommen, brauchen Sie in der Regel keine Ausdauer.<br />
Glück sollte bei der Wahl eines Therapeuten und einer Therapieform  eine eher geringe Rolle spielen. Sie können das Glück aber durch Ihre Wahl beeinflussen.<br />
Das bedeutet, Sie sollten sich bei dem Therapeuten/der Therapeutin Ihrer Wahl gut aufgehoben fühlen.</h4>
<h4>Die Ausbildung und Selbsterfahrung ist von Heilpraktiker zu Heilpraktiker verschieden.<br />
Oft haben Sie es hier mit Menschen zu tun, die verschiedene Erfahrungen aus anderen Bereichen sinnvoll in ihre Arbeit mit einfliessen lassen können.</h4>
<h4>Bei mir sind das zum Beispiel meine langjährige Erfahrung als Tänzerin und Lehrerin für Yoga und Körperarbeit, die Arbeit mit an Demenz erkrankten Menschen und deren Angehörigen sowie die Arbeit mit Sterbenden und nicht zuletzt mein Studium der Philosophie zu Beginn meiner beruflichen Laufbahn.</h4>
<h4>So binde ich bei der Bahndlung von depressiv erkrankten Menschen mit Erfolg bewegungstherapeutische Arbeit mit ein. Existentielle Fragen finden einen Raum.<br />
Um meine Fähigkeiten bezüglich der Körpertherapie auszuweiten, mache ich zur Zeit eine mehrmonatige Weiterbildung im Bereich Tanz- und Bewegungstherapie.</h4>
<h4>Die Entscheidungen über die Rahmenbedingungen innerhalb der Behandlung bei einem Heilpraktiker für Psychotherapie können hier von Patient und Therapeut gemeinsam festgelegt werden.<br />
Das betrifft die Anzahl und Frequenz der Stunden, das Honorar und zum Teil auch das Setting:<br />
Sie sollen den Raum, in dem wir miteinander arbeiten, mitbestimmen können.</h4>
<h4>Wenn Sie mehr über meine Ausbildung und meine therapeutischen Ansätze lesen möchten, lade ich Sie ein, sich auf diesen Seiten ein wenig umzusehen.<br />
Konkretes zu meiner Person finden Sie unter:<br />
Piet Biniek: <a title="Ansätze in der therapeutischen Behandlung" href="http://pietbiniek.de/heilpraktikerin-psychotherapie/">Ansätze in der therapeutischen Behandlung</a></h4>
<h4>Bei der Behandlung durch die Heilpraktikerin für Psychotherapie wird im Grunde der Kassenpatient zum Selbstzahler und übernimmt dabei auch ein Stück mehr Selbstverantwortung.<br />
Ich arbeite dabei grundsätzlich einkommensabhängig.<br />
Wer gut verdient, zahlt einen höheren Stundensatz als ein Geringverdiener.</h4>
<h4>Ob Sie Glück mit Ihrer Wahl des Psychotherapeuten oder der Psychotherapeutin haben, hängt meiner Ansicht nach zunächst einmal davon ab, dass Sie überhaupt eine Wahl haben.<br />
Das ist bei der Überweisung durch Hausarzt nicht notwendig der Fall.<br />
Ein massgebliches Kriterium neben den fachlichen Kompetenzen, die für einen Laien sicherlich schwer abschätzbar sind, ist die Frage, ob Sie das Gefühl haben, bei dem Therapeuten Ihrer Wahl am richtigen Ort zu sein. Therapeut und Patient sollten sich aufeinander einlassen zu können, denn sie begeben sich auf einen gemeinsamen, mitunter längeren Weg.</h4>
<h4>Ich  habe die Erfahrung gemacht, dass viele meiner Patienten sich durch die Artikel auf meiner Seite angesprochen gefühlt haben.<br />
Sich in dem Gelesenen wiederzuerkennen, sich verstanden zu fühlen, erscheint mir eine gute Voraussetzung dafür, sich für die gemeinsame Arbeit zu entscheiden und auf einen heilenden oder konfliktlösenden Prozess einzulassen.</h4>
<h4>Auch, wenn der Weg manchmal langwierig und mühsam erscheint.</h4>
<h4>Für den Fall, dass Sie ein Erstgespräch vereinbaren möchten, lade ich Sie herzlich ein,  das <a title="Kontakt" href="http://pietbiniek.de/kontakt/">Kontakt</a>formular zu verwenden.</h4>
<h4></h4>
<h4></h4>
<h4></h4>
<h4></h4>
<p>The post <a href="http://pietbiniek.de/heilpraktiker-fuer-psychotherapie-eine-alternative-zu-langen-wartezeiten/">Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz- eine Alternative zu langen Wartezeiten</a> appeared first on <a href="http://pietbiniek.de">Praxis für Psychotherapie, Yoga und Körperarbeit Piet Biniek</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pietbiniek.de/heilpraktiker-fuer-psychotherapie-eine-alternative-zu-langen-wartezeiten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Entspannung und Körperreise im Sitzen</title>
		<link>http://pietbiniek.de/entspannung-und-koerperreise-im-sitzen/</link>
		<comments>http://pietbiniek.de/entspannung-und-koerperreise-im-sitzen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Jul 2012 13:58:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Piet Biniek</dc:creator>
		
		<guid isPermaLink="false">http://pietbiniek.de/?page_id=808</guid>
		<description><![CDATA[<p>Der folgende Text gibt Ihnen ein Beispiel für eine gemeinsame Arbeit im körpertherapeutischen Bereich mit dem Ziel, die Körperwahrnehmung zu erhöhen und körperliche sowie seelische Entspannung zu ermöglichen. Setzen Sie sich entspannt auf den Stuhl. Die Hände liegen auf den Oberschenkeln. Wenn Sie in einem Sessel sitzen, legen Sie Ihre Arme auf den Lehnen auf. [...]</p><p>The post <a href="http://pietbiniek.de/entspannung-und-koerperreise-im-sitzen/">Entspannung und Körperreise im Sitzen</a> appeared first on <a href="http://pietbiniek.de">Praxis für Psychotherapie, Yoga und Körperarbeit Piet Biniek</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der folgende Text gibt Ihnen ein Beispiel für eine gemeinsame Arbeit im körpertherapeutischen Bereich mit dem Ziel, die Körperwahrnehmung zu erhöhen und körperliche sowie seelische Entspannung zu ermöglichen.</p>
<p>Setzen Sie sich entspannt auf den Stuhl.<br />
Die Hände liegen auf den Oberschenkeln.<br />
Wenn Sie in einem Sessel sitzen, legen Sie Ihre Arme auf den Lehnen auf.</p>
<p>Wenn Sie mögen, schließen Sie die Augen.<br />
Versuchen Sie wahrzunehmen, <strong>wie</strong> Sie sitzen.<br />
Fühlen Sie den Kontakt zur Sitzfläche, den Kontakt zum Boden.<br />
Wie geht es Ihnen gerade<strong> jetzt</strong>?<br />
Wohin wandern Ihre Gedanken?<br />
Beobachten Sie die auftauchenden Gedanken und Gefühle, ohne diese zu beurteilen.</p>
<p>Nehmen Sie noch einmal bewusst den Kontakt der Füße zum Boden wahr und geben Sie nun etwas mehr Gewicht hinein, so, als wollten Sie Ihre Füße fest im Boden verankern oder sich leicht vom Boden abdrücken.<br />
Spüren Sie den Halt, den der Boden Ihnen gibt.</p>
<p>Jetzt richten Sie Ihren Scheitel Richtung Decke.<br />
Vergessen Sie dabei nicht zu atmen.<br />
Der Atem strömt ein und aus.<br />
Wenn Sie möchten, können Sie sich vorstellen, Anspannung /negative Gefühle/negative Gedanken oder einfach nur verbrauchte Luft auszuatmen und Entspannung, positive Gefühle, positive Energie und frische Luft einzuatmen.</p>
<p>Es ist ganz normal, wenn Sie während dieser Übung verstärkt körperliche Reaktionen wahrnehmen.<br />
Das können Magengeräusche sein, Kribbeln, eine Veränderung des Herz- oder Pulsschlages und vieles mehr.<br />
Alles ist gut so, wie es ist.<br />
Geniessen Sie s, einfach nur da zu sitzen und nichts anders tun zu müssen, als sich selbst hier und jetzt entspannt wahrzunehmen.<br />
Sie dürfen einfach <strong>sein</strong>.</p>
<p>Jetzt ballen Sie Ihre Hände einmal zu Fäusten so fest Sie mögen und lockern sie dann wieder, bis die Hände ganz entspannt auf dem Oberschenkel aufliegen.<br />
Konzentrieren Sie sich jetzt auf Ihre Umgebung , die Temperatur, welche im Raum herrscht, den Geruch des Raumes, die Geräusche um Sie herum.<br />
Vielleicht können Sie einen ganz leichten Lufthauch auf der Haut spüren.<br />
Versuchen Sie, nichts zu bewerten.</p>
<p>Jetzt kommen Sie zurück zu sich selbst.<br />
Wir machen jetzt eine kleine Reise durch den Körper, beginnend mit dem Gesicht.<br />
Versuchen Sie, die Stelle zwischen den Augenbrauen zu entspannen.<br />
Lockern Sie die Zunge im Mund, lassen Sie die Lippen weich werden und den Unterkiefer ganz leicht hängen, so dass die Kiefermuskulatur sich lockern kann.<br />
Atmen Sie langsam und gleichmäßig.</p>
<p>Vielleicht kann die Entspannung sich auf die gesamte Kopfhaut ausdehnen.<br />
Wie fühlt sich eine entspannte Kopfhaut an?<br />
Vielleicht können Sie den Kopf ganz leicht hin und her bewegen, so dass ein Gefühl von Leichtigkeit und Freiraum im Hals- und Nackenbereich entsteht.</p>
<p>Dann wandern Sie in Gedanken zu Ihren Schultern hinunter.<br />
Wie fühlen sie sich gerade an?<br />
Versuchen Sie, die Schultern zu lockern, indem Sie sie bewusst ein paar Millimeter Richtung Boden sinken lassen.</p>
<p>Beobachten Sie nun Ihre Atmung, das Heben und Senken des Brustkorbs und die damit einhergehende Veränderung der Haltung.<br />
Wenn Sie möchten, atmen sie 2-3Mal etwas tiefer ein und aus und lassen Sie dann Ihren Atem wieder zur Ruhe kommen.</p>
<p>Was macht Ihre Zunge? Und Ihr Kiefer?<br />
Gehen Sie in Gedanken immer wieder dorthinzurück und lassen Sie dort los, wo sich erneut Spannung angesammelt hat.</p>
<p>Beim nächsten Einatmen schauen Sie, wie weit Sie den einströmenden Atem verfolgen können. Lockern Sie die Bauchdecke.<br />
Können Sie den Atmen bis in die Fuss- und Fingerspitzen fühlen?</p>
<p>Spüren Sie, wie Ihre Haut Sie von außen umgibt.</p>
<p>Sie können jederzeit zwischendurch Ihre Sitzhaltung verändern, wenn es sich irgendwo unangenehm anfühlt.</p>
<p>Jetzt kommen Sie in Gedanken zu Ihren Sitzhöckern.<br />
Nehmen Sie wahr, wie Sie auf dem Stuhl sitzen.<br />
Wie viel Spannung ist in den Gesäßmuskeln, den Oberschenkeln, den Unterschenkeln?<br />
Wie stehen Ihre Füße jetzt auf dem Boden?<span style="font-family: Arial,sans-serif;"><br />
Sie können sich immer wieder durch leichten Druck der Füße Kraft aus dem Boden holen.</span></p>
<p>Nehmen Sie nun ihre gesamte Position im Raum und auf dem Stuhl wahr, auch Ihre Gedanken und Gefühle.</p>
<p>Wenn sie mögen, verbinden Sie den Moment der Ruhe, den Sie spüren, mit einem Wort, einem Satz oder einem Namen, den Sie sich Zuhause ins Gedächtnis rufen und bei weiteren Übungen benutzen können.</p>
<p>Dann kommen Sie langsam zurück in den Raum (öffnen Sie die Augen, falls Sie geschlossen waren) und wenn Sie möchten, dehnen und strecken Sie sich.<br />
Sie können auch aufstehen und herumgehen, sich legen, wonach immer Ihnen gerade zumute ist.</p>
<p>Diese Arbeit kann sehr hilfreich sein für Menschen, die unter Stresssymptomen sowie Ängsten und Depressionen und den damit einhergehenden Schwierigkeiten  leiden.<br />
Im Anschluss erfolgt ein gemeinsames Gespräch, in welchem Sie Raum haben für Ihre Erfahrungen sowie Gedanken und Gefühle dazu.</p>
<p>Noch eine Anmerkung: Der Text &#8220;Entspannung und Körperreise im Sitzen&#8221; ist dazu geschrieben, Ihnen eine Vorstellung von einer in einen therapeutischen Prozess integrierte Körperarbeit zu geben und ist keine vollständige Anleitung einer Stunde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://pietbiniek.de/entspannung-und-koerperreise-im-sitzen/">Entspannung und Körperreise im Sitzen</a> appeared first on <a href="http://pietbiniek.de">Praxis für Psychotherapie, Yoga und Körperarbeit Piet Biniek</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pietbiniek.de/entspannung-und-koerperreise-im-sitzen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Freiheit durch Bewegung</title>
		<link>http://pietbiniek.de/freiheit-durch-bewegung/</link>
		<comments>http://pietbiniek.de/freiheit-durch-bewegung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Jun 2012 10:17:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Piet Biniek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Seminare und Veröffentlichungen]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit durch Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Heilpraktiker]]></category>
		<category><![CDATA[Heilpraktikerin]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Körperarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbestimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pietbiniek.de/?p=797</guid>
		<description><![CDATA[<p>Ein Mensch mit Ängsten oder Depressionen ist nicht frei. Wie kann Raum für Freiheit geschaffen werden? Eine Möglichkeit kann das Aufspüren immer wieder kehrender unfreiwilliger Mechanismen in Wort und Tat oder das Eingeständnis lang verborgener Sehnsüchte oder „verbotener“ Gefühle und Gedanken sein. Aber nicht immer findet solch ein „Heureka“ statt und nicht immer führt es [...]</p><p>The post <a href="http://pietbiniek.de/freiheit-durch-bewegung/">Freiheit durch Bewegung</a> appeared first on <a href="http://pietbiniek.de">Praxis für Psychotherapie, Yoga und Körperarbeit Piet Biniek</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Ein Mensch mit Ängsten oder Depressionen ist nicht frei.</span><br />
<span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Wie kann Raum für Freiheit geschaffen werden?</span><br />
<span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Eine Möglichkeit kann das Aufspüren immer wieder kehrender unfreiwilliger Mechanismen in Wort und Tat oder das Eingeständnis lang verborgener Sehnsüchte oder „verbotener“ Gefühle und Gedanken sein.<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif;">Aber nicht immer findet solch ein „Heureka“ statt und nicht immer führt es zu Auf- oder gar Erlösung.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Ich bin überzeugt, dass eine Form von Freiheit grundsätzlich durch Bewegung erreicht werden kann, in jedem Fall erschließen sich durch Bewegung neue Spielräume, und zwar schlicht dadurch, dass man sich mehr – tatsächlichen &#8211; Raum zugesteht (nimmt) oder dass der Raum zwischen den Wirbeln und in den Gelenken erweitert oder schlicht der Bewegungsspielraum vergrößert wird.</span><br />
<span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Das bedeutet allerdings nicht unbedingt, dass hierzu große Taten vonnöten sind.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Ich habe in den 90erJahren für einen Menschen mit Muskeldystrophie gearbeitet, der außer seinem Kopf und einem Finger nichts an seinem Körper selbständig bewegen konnte. </span><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Er hat mir das Gefühl vermittelt, dass die Bewegungen innerhalb seiner Grenzen ihm größtmöglichen Spielraum eröffnet haben.</span><br />
<span style="font-family: Verdana, sans-serif;">So hat er auch oft gesagt:</span><br />
<span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Ohne meine Krankheit wäre ich nicht dorthin gekommen, wo ich jetzt bin. (spirituell gesehen bzw. auf die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit bezogen.)</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Zunächst geht es in der Körperarbeit darum, ein Bewusstsein für den eigenen Bewegungsraum und die (äußere) Form der Körperpräsenz zu entwickeln.</span><br />
<span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Das fällt anhand der eigenen Bewegungsmuster vermutlich leichter </span><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">als bei der Beobachtung von Gedanken, Gefühlen, Reaktionsmustern.</span><br />
<span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Beobachten Sie einmal Ihren natürlichen Stand.</span><br />
<span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Was ist das überhaupt, „ein natürlicher“ Stand?<br />
</span><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Stehen Sie vor Ihrem Kühlschrank genau so wie an der Bushaltestelle, vor ihrem Partner genau so wie in einer Warteschlange? Im Dunkeln genau so wie im Hellen?</span><br />
<span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Im Sommer so, wie im Winter?</span><br />
<span style="font-family: Verdana, sans-serif;">In bekannten Gefilden genau so wie in fremder Umgebung?</span><br />
<span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Wo liegt das Hauptgewicht auf den Fusssohlen?</span><br />
<span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Stehen Ihre Zehen eher nach innen oder eher nach außen?</span><br />
<span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Fühlt sich das Sprunggelenk stabil an?</span><br />
<span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Sind die Knie geöffnet oder durchgedrückt?</span><br />
<span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Die Oberschenkel eher nach innen oder nach außen rotiert?</span><br />
<span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Können Sie die Oberschenkelköpfe in den Hüften wahrnehmen?</span><br />
<span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Stehen die beiden Hüftteile gleich hoch?</span><br />
<span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Wie steht es um die Lendenwirbelsäule? </span><br />
<span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Empfinden Sie Schmerzen?</span><br />
<span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Fällt das Becken gerade in den Boden, </span><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">oder neigen Sie zum Hohlkreuz?</span><br />
<span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Oder ist es in die andere Richtung gekippt?</span><br />
<span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Atmen Sie während dieser Übung?</span><br />
<span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Sind Ihre Schultern vielleicht hochgezogen oder der Kiefer angespannt?</span><br />
<span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Was machen Sie mit ihren Augen?</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Einer meiner Tanzlehrer sagte immer zu mir, dass es im Prinzip egal sei, wie man geht, steht, oder sitzt, so lange einem die eigene Haltung bewusst ist.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Um auf den Freiheitsbegriff zurückzukommen:</span><br />
<span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Sobald ich durch unbewusste Motive innerhalb meiner psychischen Struktur oder durch Trigger von aussen zu Haltungen und Handlungen veranlasst oder in emotionale Lagen gebracht werde, die mir nicht gut tun, die mich einschränken, bin ich unfrei.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Der moderne Freiheitsbegriff geht auf die Aufklärung zurück.</span><br />
<span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Mit Freiheit wird seitdem so etwas wie die Verfügbarkeit über das eigene Selbst umschrieben.</span><br />
<span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Das bedeutet, ich kann SEIN, wo ich möchte, TUN, was ich möchte, mit dem, was mir gehört, MACHEN was ich möchte, SAGEN, was ich für richtig halte.</span><br />
<span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Das klingt sehr einfach und selbstverständlich, ist es aber nicht.</span><br />
<span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Zunächst sind ja auch andere Menschen im Raum (gemeint ist hier der öffentliche Raum), und damit meine Freiheit nicht die Freiheit des Anderen einschränkt, bedarf es des <em>Kategorischen Imperativs.</em></span><br />
<span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Danach wird es kompliziert.</span><br />
<span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Erstens trägt nicht jedermann den Kategorischen Imperativ in sich, </span><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">zweitens gibt es Menschen, die aufgrund verschiedener Grundbedingungen davon abhängig sind, dass eine dritte Person sich um die Wahrung ihrer Rechte bemüht oder sie dabei unterstützt.<br />
</span><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">(Die Wahrung des Kategorischen Imperativs in einer kapitalistischen Gesellschaft ist dabei meiner Ansicht nach eher schwierig.)</span><br />
<span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Es bräuchte eine Art Freiheitspolizei zur Wahrung der Interessen aller und damit wäre sowohl das Prinzip der freien Marktwirtschaft als auch eben der Begriff von Freiheit als Selbstbestimmung ad absurdum geführt.</span><br />
<span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Kinder wollen immer tun, was sie möchten, </span><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">und Erwachsenen fällt die teils unliebsame Aufgabe zu, die Entscheidung darüber zu treffen, was für das Kind förderlich, richtig und gut sei und was nicht.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Diese Entscheidungen werden in verschiedenen Bereichen gefällt und sind immer abhängig von den eigenen Erfahrungen der Eltern, äußeren Bedingungen wie wirtschaftlichen und politischen Faktoren sowie dem aktuellen Konsens auf sozialem und pädagogischem Gebiet. Sofern man hier von einem Konsens sprechen kann.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Für mich ist wesentlich, einen Patienten darin zu unterstützen, dass er die Grenzen der eigenen Bewegung erkennt und entsprechend seinen Fähigkeiten und Wünschen zu erweitern beginnt.</span><br />
<span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Mein Raum ist immer so groß, wie der, den ich kenne </span><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">und im Bereich des Erkennens gibt es drei grundlegende Ebenen:</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">- Erstens die, auf welcher ich aktuell wahrnehme (mein Bewusstseinszustand: </span><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">wo ich bin und wie)</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">- Zweitens die Speicherplatte, auf der ich alles, was ich je erlebt habe und erinnere und bewusst oder unbewusst gespeichert habe </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">- Drittens die Ebene all dessen, was ich kraft meiner Vorstellung miteinander verknüpfe, dazu gehört im Prinzip alles, was ich je gelesen habe, von belletristischer Literatur bis hin zur Heisenbergschen Unschärferelation, aber auch die tägliche mediale Flut ( welche zur Folge hat, dass ich durch Informationen, die ich aus dritter oder vierter Hand habe glaube, ERFAHRUNGEN gemacht zu haben).</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Gemäß unserer Hirnstruktur lassen sich Ebene zwei und drei nicht immer klar voneinander trennen.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Die klarste, best umrissenste Ebene meines persönlichen Daseins ist demnach tatsächlich die aktuelle, konkrete Wahrnehmung im Moment und des Momentes.</span><br />
<span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Auf diese Ebene kann ich mich konzentrieren und in ihr arbeiten.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">So, wie in psychoanalytischen und tiefenpsychologisch fundierten Therapien Veränderung (Heilung) durch die Erfahrung auf der Grundlage einer neuen tragfähigen Beziehung erzielen kann, so bewirkt Körperpsychotherapie eine Veränderung von Bewegungs- und Verhaltensmustern auf sehr grundlegender Ebene, denn Lernen durch Bewegung ist das, was der Mensch in der ersten Lebensphase tut.<br />
Wir fügen neue Erfahrungen bewusst hinzu, berühren und lassen uns berühren. </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Wir fangen von vorn an und damit eröffnen Chancen zur Veränderung, Wege in die Freiheit.</span></p>
<p>„<span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Wege entstehen dadurch, dass man sie geht“. (Franz Kafka)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://pietbiniek.de/freiheit-durch-bewegung/">Freiheit durch Bewegung</a> appeared first on <a href="http://pietbiniek.de">Praxis für Psychotherapie, Yoga und Körperarbeit Piet Biniek</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pietbiniek.de/freiheit-durch-bewegung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Einsamkeit überwinden? &#8211; Zur Juli-Ausgabe von &#8220;Psychologie heute&#8221; (2012)</title>
		<link>http://pietbiniek.de/einsamkeit-ueberwinden/</link>
		<comments>http://pietbiniek.de/einsamkeit-ueberwinden/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Jun 2012 09:34:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Piet Biniek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Seminare und Veröffentlichungen]]></category>
		<category><![CDATA["Psychologie heute"]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Birger Sellin]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Einsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Einsamkeit überwinden]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pietbiniek.de/?p=775</guid>
		<description><![CDATA[<p>Ein Artikel in der aktuellen „Psychologie Heute“ beschreibt Einsamkeit als zeitgenössisches Phänomen und bezieht sich dabei in erster Linie auf psychosoziale und psychophysiologische Aspekte. Isolation (durch die Anderen) und Rückzug (des Einzelnen) werden hier genannt und daraus resultierend fehlendes Eingebunden-sein in soziale Strukturen. Sicherlich gibt es weniger Familienzusammenhalte als noch vor 60 Jahren und immer [...]</p><p>The post <a href="http://pietbiniek.de/einsamkeit-ueberwinden/">Einsamkeit überwinden? &#8211; Zur Juli-Ausgabe von &#8220;Psychologie heute&#8221; (2012)</a> appeared first on <a href="http://pietbiniek.de">Praxis für Psychotherapie, Yoga und Körperarbeit Piet Biniek</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Ein Artikel in der aktuellen „Psychologie Heute“ beschreibt Einsamkeit als zeitgenössisches Phänomen und bezieht sich dabei in erster Linie auf psychosoziale und psychophysiologische Aspekte.<br />
Isolation (durch die Anderen) und Rückzug (des Einzelnen) werden hier genannt und daraus resultierend fehlendes Eingebunden-sein in soziale Strukturen. Sicherlich gibt es weniger Familienzusammenhalte als noch vor 60 Jahren und immer mehr Single-Haushalte.<br />
Aber nicht wenige Menschen leben auch bewusst allein und sind deshalb nicht einsam.<br />
Daneben entwickeln sich neue Konzepte des Miteinander-lebens.<br />
Die Frage nach der Entscheidung ist hier die wesentliche.</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Das große Drama des Alleinseins zeigt sich erst im Gefühl des „Nicht-aus-sich-heraus-Könnens“, bzw. des „Sich-nicht-weg-bewegen-Könnens“.</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Das Gefühl von Einsamkeit als Folge sozialer Isolation lässt sich nicht allein als mechanistisches Modell im Sinne von fehlendem Eingebunden sein in eine sichtbare soziale Struktur begreifen.<br />
Hier geht es um die innerpsychische Struktur.</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">In dem Artikel wird das Alleinsein von dem Gefühl der Einsamkeit unterschieden.<br />
Diese Unterscheidung ist weniger einfach, als es den Anschein hat.<br />
Beim Lesen dachte ich spontan an den eher lyrisch anmutenden Ausdruck: Die Einsamkeit suchen.<br />
In dieser – gewählten – Einsamkeit geht es darum, sich selbst im Alleinsein, in esoterischen Kreisen auch gern umschrieben als „All-Eins-Sein“, zu begegnen: Ich bin allein, fühle mich aber verbunden mit der Welt, der Menschheit, dem Leben, vielleicht mit Gott.<br />
Der Wunsch, Einsamkeit (auch: Die Illusion des Getrenntseins aus buddhistischer Sicht) zu überwinden, entweder dadurch, dass man sich ihr aussetzt und eben eine übergeordnete Verbindung spürt, oder durch das Eingebunden sein in Partnerschaften, in soziale Netzwerke, in größere Gemeinschaften, liegt womöglich, abgesehen von der Tatsache, dass der Mensch als Tier des Rudels bedarf, um sein Überleben zu sichern, in einem tief verwurzelten Wunsch, das ursprüngliche Getrennt-sein: ich bin nicht du (der Trennungsprozess des Kindes von der Mutter beginnt im Augenblick der Geburt) zu überwinden, welcher dem Menschen zu eigen ist , der im Tod die allerletzte &#8211; wie die Geburt unumkehrbare &#8211; Trennung erfährt- hier: im Tod, sogar- die Trennung vom Selbst.</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Einsamkeit zu überwinden hieße in letzter Konsequenz den Tod zu überwinden.<br />
Das Paradoxe daran ist, das der Tod uns Menschen gleichzeitig vereint in dem Sinne, dass wir alle in unserer Sterblichkeit gleich sind.</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Ich verstehe die in dem Artikel beschriebene Einsamkeit des Menschen in der modernen Zivilisation nicht im Sinne eines Untergangs in der Welt virtueller und zunehmend oberflächlicher Kontakte.<br />
Soziale Netzwerke mögen die Illusion des Eingebunden-seins erschaffen können, und für real einsame Menschen Enttäuschungen bereithalten: Menschen mit funktionierendem „realem“ sozialen Netzwerk können hier aber genauso gut gewinnen. Das heißt: Die meisten Menschen er-leben sich in virtuellen Netzwerken so, wie sie sich auch im realen Leben erfahren haben. Und manchen bietet es die Möglichkeit zu einem Austausch, der ihnen ansonsten verschlossen bleibt.<br />
</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Das Problem, ich nenne es mal „pathologischer“ Einsamkeit, scheint mir eher eine Konsequenz des gescheiterten Versuchs, anderen Menschen wirklich begegnen zu können.</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Was bedeutet das?<br />
Ich erinnere mich an das Buch des Autisten Birger Sellin mit dem Titel: „Ich will kein Inmich mehr sein“ (1992). Ich verstehe zutiefst einsame Menschen als „Insichs“, als Menschen, denen es trotz vielfacher und verzweifelter Anstrengung nicht gelingt, die Verbindung zu anderen Menschen zu schaffen oder aufrecht zu erhalten. Oder die, nach der Erfahrung mehrfachen Scheiterns, gar nicht anders können, als die Ursache, oder gar die Schuld vorgeblich bei anderen zu suchen. Ich behaupte aber: die innere Realität sieht anders aus.</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Warum &#8211; oder: woran &#8211; sind in sich gefangene Menschen gescheitert?<br />
Wer hat hier Versprechen gegeben und nicht gehalten?<br />
Erfahrene Ablehnung, die gescheiterte Beziehung, der Verlust des Arbeitsplatzes, soziale Zurückweisung, Mobbing können sicherlich Ursache sein für anscheinend selbstgewählten Rückzug, sind aber womöglich nicht der eigentliche Ursprung.</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Speziell das Auftreten von Depressionen und schweren Ängsten verweisen womöglich auf tieferliegende, vor der Zurückweisung liegende Erfahrungen.<br />
Oder anders überlegt: wo beginnt die „soziale Zurückweisung“?<br />
Ist eine frühkindliche Bindungsstörung in dem Sinn auch als Folge früher sozialer Zurückweisung zu begreifen?<br />
Wie lernt ein Mensch Verbundenheit?<br />
Wie lässt sich eine frühe Bindungsstörung „reparieren“?<br />
Wie mache ich mich berührbar?<br />
Wie erkenne ich mein wahres Selbst im anderen?<br />
Wer bin ich, wenn ich keinen Spiegel zur Verfügung habe?<br />
Ich behaupte, je mehr Spiegel die Welt mir bietet, seien es wahrhaftige Spiegel, im Bad, im Aufzug, im Kaufhaus, seien es Spiegel im übertragenen Sinne, desto schlechter kann ich mich selbst von innen heraus wahrnehmen. Denn mein Außenbild verzerrt mein Innen-Bild. Je schlechter ich mich wahrnehme (hier auch wieder: im Spiegel des Gegenüber, wobei eben jener erster Spiegel: die Mutter, der bedeutsamste ist), desto unsicherer bin ich, desto abhängiger durch positive Spiegel von außen: von Anerkennung und Bestätigung, auch vom Erwählt werden: Du bist es! </span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Das Problem hierbei ist: bei fehlender innerer Stabilität werden die Spiegel nie ausreichend sein.<br />
Je unsicherer ich bin, desto kränk-barer bin ich gleichzeitig im Fall einer Ablehnung: weil ich dann nicht nur mir meines eigenen Wertes nicht sicher sein kann, sondern womöglich auch nicht länger weiß, wer ich eigentlich bin.<br />
Auf die Unsicherheit folgt entweder der Versuch, meine Umgebung durch Selbstdarstellung bis hin zur Selbstentblößung auf mich aufmerksam zu machen und für mich zu gewinnen, oder der resignierte Rückzug nach innen.</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Der Artikel beschreibt, wie Einsamkeit und Depression Hand in Hand gehen.<br />
Depression ist tatsächlich auch ein ähnliches Phänomen von „Sich-nicht-mehr-bewegen können“:<br />
Nicht aus dem Bett, nicht vom Fleck, nicht aus den eigenen Gedanken, nicht aus sich selbst heraus.<br />
Einsame, depressive Menschen haben Angst vor dem, was „da draußen“ passiert.</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Facebook und Co sind meiner Ansicht nach weniger verantwortlich für Einsamkeit, Depression und soziale Isolation als die Unfähigkeit, die Hinwendung – mit Verlaub: „der Gesellschaft“ &#8211; vom Innen zum Außen zu kompensieren.<br />
Dieser Prozess hat schneller stattgefunden als die dazugehörige Entwicklung, die Veränderung des Ich-Bewusstseins.<br />
Deswegen geraten wir ins Straucheln.<br />
Auch anscheinend „gesunde“ Menschen spüren steigenden Druck von außen, der sich nach innen manifestiert.<br />
Einsame Menschen lassen diesen Zug an sich vorüberziehen.<br />
Sie können nicht, wie in dem Artikel beschrieben, „In Aktion treten“. Jedenfalls nicht mal so eben. </span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Einsamkeit überwinden kann bedeuten, sich auf einen langwierigen, mitunter sehr anstrengenden Prozess einzulassen.</span></p>
<p style="text-align: left;">
<p>The post <a href="http://pietbiniek.de/einsamkeit-ueberwinden/">Einsamkeit überwinden? &#8211; Zur Juli-Ausgabe von &#8220;Psychologie heute&#8221; (2012)</a> appeared first on <a href="http://pietbiniek.de">Praxis für Psychotherapie, Yoga und Körperarbeit Piet Biniek</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pietbiniek.de/einsamkeit-ueberwinden/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Praxis Briller Straße Wuppertal-Elberfeld</title>
		<link>http://pietbiniek.de/praxis-briller-strasse-wuppertal-elberfeld/</link>
		<comments>http://pietbiniek.de/praxis-briller-strasse-wuppertal-elberfeld/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 11:26:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Piet Biniek</dc:creator>
				<category><![CDATA[hier arbeite ich]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Elberfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Wuppertal]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pietbiniek.de/?p=599</guid>
		<description><![CDATA[<p>Als Heilpraktikerin für Psychotherapie und Psychologische Beraterin arbeite ich in der Praxis Briller Str. 83 in Wuppertal-Elberfeld. Über meine Ansätze und Behandlungsschwerpunkte können Sie sich auf diesen Seiten ausführlich informieren. Um ein Erstgespräch zu verabreden, nutzen Sie bitte das Kontaktformular. &#160;</p><p>The post <a href="http://pietbiniek.de/praxis-briller-strasse-wuppertal-elberfeld/">Praxis Briller Straße Wuppertal-Elberfeld</a> appeared first on <a href="http://pietbiniek.de">Praxis für Psychotherapie, Yoga und Körperarbeit Piet Biniek</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Als Heilpraktikerin für Psychotherapie und Psychologische Beraterin arbeite ich in der Praxis Briller Str. 83 in Wuppertal-Elberfeld. Über meine Ansätze und Behandlungsschwerpunkte können Sie sich auf diesen Seiten ausführlich informieren. Um ein Erstgespräch zu verabreden, nutzen Sie bitte das Kontaktformular.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://pietbiniek.de/praxis-briller-strasse-wuppertal-elberfeld/">Praxis Briller Straße Wuppertal-Elberfeld</a> appeared first on <a href="http://pietbiniek.de">Praxis für Psychotherapie, Yoga und Körperarbeit Piet Biniek</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pietbiniek.de/praxis-briller-strasse-wuppertal-elberfeld/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hospizdienst Wuppertal  &#8220;Lebenszeiten e.V.&#8221;</title>
		<link>http://pietbiniek.de/hospizdienst-wuppertal-lebenszeiten-e-v/</link>
		<comments>http://pietbiniek.de/hospizdienst-wuppertal-lebenszeiten-e-v/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 12:01:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Piet Biniek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[hier arbeite ich]]></category>
		<category><![CDATA[Angehörige]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Elberfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Hospiz]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Seminar]]></category>
		<category><![CDATA[Sterbebegleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Sterben]]></category>
		<category><![CDATA[Wuppertal]]></category>
		<category><![CDATA[Würde]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pietbiniek.de/?p=556</guid>
		<description><![CDATA[<p>&#160; Wenn ihr euch in Wahrheit die Augen über den Geist des Todes öffnen wollt so öffnet die Schleusen eures Herzens weit dem Leib des Lebens, denn Leben und Tod sind eines, wie es der Fluss und das Meer sind. Khalil Gibran &#160; &#160; Der Hospizdienst &#8220;Lebenszeiten e.V.&#8221; bietet Sterbe- und Trauerbegleitungen auf ehrenamtlicher Basis [...]</p><p>The post <a href="http://pietbiniek.de/hospizdienst-wuppertal-lebenszeiten-e-v/">Hospizdienst Wuppertal  &#8220;Lebenszeiten e.V.&#8221;</a> appeared first on <a href="http://pietbiniek.de">Praxis für Psychotherapie, Yoga und Körperarbeit Piet Biniek</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn ihr euch in Wahrheit die Augen über den Geist des Todes öffnen wollt</p>
<p>so öffnet die Schleusen eures Herzens weit dem Leib des Lebens,</p>
<p>denn Leben und Tod sind eines,</p>
<p>wie es der Fluss und das Meer sind.</p>
<p>Khalil Gibran</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Hospizdienst &#8220;Lebenszeiten e.V.&#8221; bietet Sterbe- und Trauerbegleitungen auf ehrenamtlicher Basis an</p>
<p>sowie Unterstützungen unterschiedlicher Art im Zusammenhang mit den Themen Versorgung,</p>
<p>Vorsorge, kurz, &#8220;was ist zu tun&#8221;.</p>
<p>Ausserdem können Sie bei &#8220;Lebenszeiten e.V.&#8221; einen Befähigungskurs zur</p>
<p>Hospizhelferin/zum Hospizhelfer machen.</p>
<p>Bei Interesse wenden Sie sich bitte direkt an das Büro.</p>
<p>Die Sprechzeiten sind Mo-Fr von 9h-12h und Sie erreichen die MitarbeiterInnen unter 0202-459 88 19.</p>
<p>http://www.hospizwuppertal.de/</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://pietbiniek.de/hospizdienst-wuppertal-lebenszeiten-e-v/">Hospizdienst Wuppertal  &#8220;Lebenszeiten e.V.&#8221;</a> appeared first on <a href="http://pietbiniek.de">Praxis für Psychotherapie, Yoga und Körperarbeit Piet Biniek</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pietbiniek.de/hospizdienst-wuppertal-lebenszeiten-e-v/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das empfindliche Selbst &#8211; zur Dezember-Ausgabe von &#8220;Psychologie heute&#8221;</title>
		<link>http://pietbiniek.de/das-empfindliche-selbst/</link>
		<comments>http://pietbiniek.de/das-empfindliche-selbst/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 16:59:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Piet Biniek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Seminare und Veröffentlichungen]]></category>
		<category><![CDATA["Psychologie heute"]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Bindung]]></category>
		<category><![CDATA[Disziplin]]></category>
		<category><![CDATA[Empfindlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Freundlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Scheitern]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Winnicott]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pietbiniek.de/?p=510</guid>
		<description><![CDATA[<p>Die Zeitschrift „Psychologie heute“ veröffentlicht in ihrer Dezember-Ausgabe einen Artikel mit der Überschrift „Wir Überempfindlichen- Warum wir Kritik, Ablehnung oder Nichtbeachtung so schwer ertragen können“. Behandelt wird die Labilität des Selbstwertgefühls im Hinblick darauf, wie wir auf Ablehnung und Kritik von aussen reagieren. Ich sehe in diesem Zusammenhang nicht nur die Empfindlichkeit oder begrenzte Kritikfähigkeit [...]</p><p>The post <a href="http://pietbiniek.de/das-empfindliche-selbst/">Das empfindliche Selbst &#8211; zur Dezember-Ausgabe von &#8220;Psychologie heute&#8221;</a> appeared first on <a href="http://pietbiniek.de">Praxis für Psychotherapie, Yoga und Körperarbeit Piet Biniek</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Die Zeitschrift „Psychologie heute“ veröffentlicht in ihrer Dezember-Ausgabe einen Artikel mit der Überschrift<br />
„Wir Überempfindlichen- Warum wir Kritik, Ablehnung oder Nichtbeachtung so schwer ertragen können“.<br />
</span></span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Behandelt wird die Labilität des Selbstwertgefühls im Hinblick darauf, wie wir auf Ablehnung und Kritik von aussen reagieren.<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Ich sehe in diesem Zusammenhang nicht nur die Empfindlichkeit oder begrenzte Kritikfähigkeit des Subjekts, sondern in erster Linie die Veränderungen der gesellschaftlich/sozialen Bedingungen des Einzelnen.<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Es gibt unendlich viele Spiegel, die uns ununterbrochen das eigene Bild vor Augen halten, das meine ich im übertragenen wie auch im konkreten Sinn: Eine tatsächlich unüberschaubare Flut von Ratgebern, Workshop-Angeboten, Fortbildungen, Essays und Büchern will uns ununterbrochen und auf allen Gebieten zeigen, wie es richtig geht.<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Bezeichnenderweise ist das selbst im Editorial der „Psychologie heute“-Ausgabe so: auf der linken Seite finden Sie Buchempfehlungen zu den Themen Coaching, Befreiung (natürlich des Selbst), Kommunikation, Frauen im Business und so weiter.<br />
Ich kann keine Zeitung aufschlagen, kaum öffentliche Verkehrsmittel benutzen, keine Internetseite aufrufen, es gibt tatsächlich keinen öffentlichen Raum, in dem mir neben der Werbung für das richtige Waschmittel nicht auch auch Werbung für richtige Erziehung, richtiges Essen, richtiges Sprechen, richtiges Leben und richtiges Denken &#8211; die Liste könnte endlos sein – entgegenschlägt. Ich betrachte das insofern als Spiegel, als dass ich meiner Ansicht nach nur die Wahl habe, mein Umfeld sehr selektiv wahrzunehmen beziehungsweise einzuschränken und zu versuchen, solche Suggestionen zu ignorieren, oder mich dazu in Bezug zu setzen, soll heißen, mich zu fragen: HABE ich das richtige Waschmittel? Bin ich eine gute Mutter? Kaufe und esse ich die richtigen Nahrungsmittel? Benutze ich die richtigen Worte, um das Richtige zu erreichen? Lebe ich mein Leben eigentlich so, wie ich es will? Und selbst, wenn ich mir diese Fragen nicht konkret stelle und mich in ihren Suggestionen: nämlich, dass es „das Richtige“ gibt &#8211; zu entziehen vermag, dann &#8211; behaupte ich &#8211;  empfange ich dennoch permanent unbewusst diese Botschaften der unendlichen Möglichkeiten.<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Das Problem ist:<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">das Optimum gibt es nicht, und nicht jeder und jede kann überall der oder die beste sein- und: was das beste ist, hat sich noch nie so schnell geändert wie in den letzten 60 Jahren.<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Wen verwundert es, wenn ein Mensch unter diesen Umständen unsicher und empfindlich wird.<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Allein die Anzahl der uns umgebenden Lebens-Gebrauchsanweisungen ist unendlich, hinzu kommt auch die Verstärkung der sinnlichen Reize durch Dauerbeschallung, Dauerbebilderung und Dauerinformation, Farben, Lautstärke, Datenvielfalt.<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Wenn ich mich nun für das beste Waschmittel entschieden habe und meine Wäsche aber weder sauberer noch frischer wird und auch nicht länger sauberer bleibt und meine Kinder sich nicht weniger dreckig machen und mein Leben dadurch auch nicht großartiger wird, was soll ich dann noch tun?<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Und wenn ich die richtigen Klamotten trage und Selbstfindungs-Seminare besuche und immer noch nicht der beliebteste Kollege bin, was dann?<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Wir neigen dazu, das Scheitern in solchen Augenblicken NICHT im falschen Waschmittel oder überhöhtem Anspruch zu suchen, sondern klagend in uns selbst.<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Letztendlich ist hier bereits der Begriff des Scheiterns fragwürdig, wir sind der Suggestion erlegen, dass Wäsche dauerhaft so aussehen kann, als sei sie frisch gekauft und würde uns Tür und Tor zu Beliebtheit und Wohlstand eröffnen, sprich, zum großen Glück.<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Was für eine Enttäuschung, wenn dem dann doch nicht so ist.<br />
</span>„<span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Psychologie heute“ zitiert Mark Leary mit den Worten:<br />
</span></span>„<span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Die Natur hat uns so konstruiert, dass wir wachsam gegenüber potentiellen Zurückweisungen bleiben, denn die meiste Zeit unserer Frühgeschichte war unser Leben abhängig von einer kleinen Gruppe von Menschen. Ausgegrenzt werden hätte das Überleben gefährdet“.<br />
</span></span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Heute geht es um das soziale Überleben, um den Übergang vom Überleben in mehr oder minder existentieller Not hin zum Leben im Überfluss.<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Das Präfix ist gewandert.<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Wir leben auch nicht im Krieg. Oder: Der Krieg ist ein anderer.<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Mangels existentiell gegebener und notwendiger Bindungen gehen wir Fehlbindungen ein.<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Unter Fehlbindung verstehe ich z.B. die Einbindung in ein virtuelles soziales Netzwerk, dessen Interagieren auf mich als Individuum die gleichen psychischen Auswirkungen hat wie reale Bindungen, als Beispiel die Kränkung bei Ausschluss aus einer Gruppe auf einer Plattform oder den Schmerz bei &#8211; ebenfalls rein virtuellen – Trennungen; wenn jemand mich aus seiner Freundesliste streicht oder die Abhängigkeit vom Beliebtheitsranking egal mittels welchen Mediums auf Facebook, Youtube, Google+, Ipernity und anderen.<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Ich glaube, dass der schnelle Sprung ins virtuelle Leben zu Unsicherheiten in der Unterscheidung in reale und irreale oder besser: angemessene und unangemessene Kränkungsempfindungen geführt hat.<br />
</span>„<span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Psychologie heute“ weiter:<br />
</span></span>„<span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Ein sehr hoher Prozentsatz negativer Erlebnisse in unserem Leben geht heute auch auf die Erfahrung zurück, dass jemand eine Beziehung nicht in gleichem Maße schätzt, wie wir es tun, oder dass uns eine Gruppe ablehnt, zu der wir gern gehören möchten. Die Balance der investierten Gefühle stimmt nicht.“<br />
</span></span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Wir erwarten, dass die Versprechen, die uns gegeben wurden, eingelöst werden.<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Wir benutzen das richtige Waschmittel, wir haben 1500 Freunde auf Facebook, wir haben unsere Ratgeber gelesen und trotzdem geht es uns nicht gut.<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Der Gebrauch des Begriffs der Investition spiegelt es einmal mehr: Wir glauben, wie bei einem Automaten, wenn wir nur genügend einwerfen, kommt auch genug heraus. Und weinen, wenn wir uns betrogen fühlen.<br />
</span>„<span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Psychologie heute“: „Alle Spielarten sozialer Ablehnung oder Geringschätzung tangieren unser Selbstwertgefühl“. Hier beisst sich die Katze in den Schwanz: denn vermutlich rührt auch eben jene Geringschätzung aus nichts anderem als dem Versuch der Abgrenzung eines weiteren Individuums mit geringem Selbstwertgefühls, frei nach dem uralten Motto: ich haue drauf, damit ich mich besser fühle oder grenze aus, was mich bedroht.<br />
</span></span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Was ich daraus lese, ist nichts als übergreifende und verzweifelte Orientierungslosigkeit.<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Bisher hat nichts und niemand die beiden existentiellen Bindungsprinzipien Großfamilie und Religion ersetzen können.<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Beuys´ “Jeder Mensch ist ein Künstler“ falsch verstanden, verbunden mit den penetranten Auswirkungen der Werbe-und Erfolgssuggestionen führt mangels dieses Gefühls des Eingebundenseins zu dem übersteigerten Wunsch nach grenzenlosem be-liebt, ge-liebt und erfolgreich sein und der permanente Beschuss von aussen macht unsere Haut porös und damit viel zu durchlässig.<br />
</span>„<span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Psychologie heute“ nennt als Entstehungsursache für übersteigerte Empfindlichkeit des Individuums unter anderem falsch verstandene Elternliebe:<br />
</span></span>„<span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Paradoxerweise entsteht sie“ (die Empfindlichkeit) „heute oft aus dem Bemühen vieler Eltern, das Selbstwertgefühl ihrer Kinder aufzupäppeln und quasi vorbeugend zu festigen: Sie vermeiden Kritik, überhaupt alles, was die Kinder ermutigen oder kränken könnte. Stattdessen loben sie oft und überschwänglich und belohnen jede Mini-Leistung. Paradoxerweise untergraben sie damit jedes Selbstwertgefühl. Wenn überschwängliches Lob zum Standard in der Erziehung wird, können Kinder den Absturz bei dessen Ausbleiben oder bei noch so berechtigter Kritik (die irgendwann fällig wird) nicht aushalten“.<br />
</span></span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Dahinter sehe ich erneut die Angst, hier die elterliche, etwas falsch zu machen.<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Die Vorstellung von Erziehung hat sich geändert, früher war das Frauensache, der Vater hatte die strafende Rolle, Schläge waren an der Tagesordnung, des Kindes Wunsch zählte nicht.<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Es scheint wie mit allen Umwälzungen in der Geschichte zu sein: das Alte hat sich überlebt, das Neue längst nicht gefestigt, und es bleibt die Frage zu stellen, wird es „das Neue“ an sich geben? Wenn nicht, wie kann ich als Einzelner eine vernünftige Erziehungsmethode wählen, ohne mich dem Druck, das Optimum herauszuschlagen, zu ergeben?<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Wie kann die Angst vor Fehlern gemindert werden?<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Winnicott führte den Begriff der „ausreichend guten Mutter“ in die Psychoanalyse ein.<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Wie wäre es mit der „ausreichend guten Erziehung“? Dem „ausreichend guten Partner“? Dem „ausreichend guten Job“? Oder „ausreichend guten Auto“?<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Und dem Mut zum Fehler?<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Ich meine damit nicht, dass man sich nicht anstrengen sollte, im Gegenteil.<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Was ich anzweifle, ist die Sinnhaftigkeit der Fixierung auf das Optimum, welche zur Folge hat, dass mein Bild von mir selbst und auch von meinem Gegenüber blitzschnell infrage gestellt werden kann.<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Auch haben Selbstvorwürfe manchmal mehr als nur einen Hauch von Egoismus.<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Etwas zu erreichen ist womöglich keine Frage der richtigen Methode sondern &#8211; auf die Gefahr hin, einen Aufschrei zu provozieren- unter anderem eine Frage von Disziplin.<br />
</span>„<span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Psychologie heute“ schreibt zum Ende des Artikels:<br />
</span></span>„<span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Rechnen Sie einfach damit, dass andere kritisch, brüsk, uninteressiert oder abweisend sind: Es ist eine Tatsache des Lebens. Sind Sie immer gleich höflich, freundlich und zugewandt?“<br />
</span></span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Ich finde diesen Ratschlag sehr traurig und ehrlich gesagt auch falsch.<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Es geht nicht darum, mit irgend etwas zu rechnen.<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Es geht darum, zu sehen, was ich mir in meinem Leben wünsche und was ich innerhalb meiner Möglichkeiten und mittels meiner Fähigkeiten erreichen kann.<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Es geht darum, einen Hagelsturm als das hinzunehmen, was er ist:<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Ein vorübergehendes Unwetter.<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Ein wie oben skizziertes Menschenbild empfinde ich als feindselig und wenig hilfreich.<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Hilfreich könnte sein, die Disziplin zu erwerben, selbst eine von aussen unabhängige Höflichkeit und Freundlichkeit an den Tag zu legen.<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Freundlichkeit muss nicht immer authentisch sein.<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Ich betrachte sie als eine hilfreiche, wohltuende Form des Umgangs miteinander.<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Mein Ratschlag – mir des Widerspruchs, dass ich damit der Welt damit einen weiteren Beitrag zum Thema „wie es richtig gehen könnte“ liefere, bewusst – lautet:<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Seien Sie so freundlich wie es eben geht, das steigert das Wohlbefinden ganz ungemein. Und damit auch das Selbstbewusstsein.<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Definieren Sie Ihr Selbstbewusstsein an dem, was IST, und weniger an dem, was sein könnte.<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Der ursprüngliche (philosophische) Begriff des Selbstbewusstseins meint das gewahr werden der eigenen Existenz: Wer bin ich?<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Je mehr Reduktion in der Beantwortung dieser Fragen steckt, desto höher ist das zu erwartende Zufriedenheitspotential, glaube ich.<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Um auf den Beginn dieses Textes zurück zu kommen:<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Ein Mensch braucht sein Gegenüber als Spiegel seiner selbst.<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Ohne diese Spiegel kann er sich nicht wahrnehmen.<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Er kann dem Spiegel allerdings auch das, was er sieht, nicht vorwerfen.<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Das Problem der unerwartet und vermehrt erscheinenden Spiegel ist ein umfassendes weiteres Thema.<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Die Tatsache, dass wir tagtäglich an Schaufenstern vorbei gehen, uns auf Fotos sehen, sogar auf Videos, dass wir uns vielleicht auf Bildern selbst darstellen, hat das Bild des Selbst in den letzten 100 Jahren ganz sicher fundamental verändert.<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Diese Aussenbespiegelung, zusammen mit der erwähnten Flut von Aussenreizungen führen zu Stress- und Überforderungs-Reaktionen.<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Das einzige, was hier helfen mag, ist Rückzug, Ruhe, eben die oben genannte Reduktion.<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Also weniger statt mehr Selbsthilfebücher lesen, dem Schaufensterspiegelbild eine lange Nase drehen und die Umwelt durch planlose dauerhafte Freundlichkeit in Erstaunen versetzen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://pietbiniek.de/das-empfindliche-selbst/">Das empfindliche Selbst &#8211; zur Dezember-Ausgabe von &#8220;Psychologie heute&#8221;</a> appeared first on <a href="http://pietbiniek.de">Praxis für Psychotherapie, Yoga und Körperarbeit Piet Biniek</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pietbiniek.de/das-empfindliche-selbst/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was ist der Mensch (zum Thema existentielle Psychotherapie)</title>
		<link>http://pietbiniek.de/was-ist-der-mensch/</link>
		<comments>http://pietbiniek.de/was-ist-der-mensch/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 19:01:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Piet Biniek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Seminare und Veröffentlichungen]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[das Ich]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[existentielle Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Handlung]]></category>
		<category><![CDATA[Ich]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Nöte]]></category>
		<category><![CDATA[Platon]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerz]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrheit]]></category>
		<category><![CDATA[Wohin gehen wir]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pietbiniek.de/?p=484</guid>
		<description><![CDATA[<p>Philosophischer Exkurs: Was ist der Mensch? Die meisten Menschen kommen mit existentiellen Fragen und Nöten in die therapeutische Praxis. Verschiedene Schulen haben verschiedene Ansätze, diese Nöte aufzudecken oder einzuordnen. Manchmal wird ein Mensch sich dieser Nöte womöglich erst im therapeutischen Prozess bewusst. Und auch hier gibt es verschiedene Ansätze, deren Ursachen zu identifizieren, bestimmte Verhaltensweisen [...]</p><p>The post <a href="http://pietbiniek.de/was-ist-der-mensch/">Was ist der Mensch (zum Thema existentielle Psychotherapie)</a> appeared first on <a href="http://pietbiniek.de">Praxis für Psychotherapie, Yoga und Körperarbeit Piet Biniek</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Philosophischer Exkurs: Was ist der Mensch?</span></h3>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Die meisten Menschen kommen mit existentiellen Fragen und Nöten in die therapeutische Praxis. Verschiedene Schulen haben verschiedene Ansätze, diese Nöte aufzudecken oder einzuordnen. Manchmal wird ein Mensch sich dieser Nöte womöglich erst im therapeutischen Prozess bewusst. Und auch hier gibt es verschiedene Ansätze, deren Ursachen zu identifizieren, bestimmte Verhaltensweisen zu benennen und auf Möglichkeiten der Veränderung hinzuweisen oder Verhaltensweisen zu trainieren.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Dahinter stecken mehr oder weniger verborgene Vorstellungen darüber, was der Mensch eigentlich ist, wie er „funktioniert“, wie er lernt, inwieweit wir veränderbar sind.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Im therapeutischen Gespräch geht es manchmal auch „nur“ darum, dem womöglich nie Gesagten oder nie Gehörten Raum zu geben, um das Annehmen des Gegenübers , um das gemeinsame Gewahrwerden dessen, was in den Stunden zwischen zwei oder mehreren Menschen entsteht. </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">In der körpertherapeutischen Arbeit wiederum gibt es Raum für Wahrnehmungen und Bewegungen, die wir mit dem gesprochenen oder gedachten Wort womöglich nicht erfassen können.<br />
</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Jeder Mensch ist anders, jeder Mensch braucht andere Hilfe in der Not. Die Not an sich ist allen gemein, sie resultiert aus der menschlichen Fähigkeit der Reflexion.</span><br />
<span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Sich seiner Nöte bewusst zu werden, ist Voraussetzung für die Entwicklung von Mitgefühl- für andere- und auch für sich selbst.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Was sind existentielle Nöte?</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Haben Sie ein kleines Kind oder ein Geschwisterkind?</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Haben Sie bemerkt, wann es anfängt, zwischen „Ich“ und „Du“ zu unterscheiden?</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Was ist das überhaupt, dieses „Ich“?</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Wo fängt es an und wo hört es auf?</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Es scheint, als ob mein „Ich“ durch meine Augen aus mir heraus schaut.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Wohnt es also in meinem Körper? Und wenn ja, wo?</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Wo geht es hin?</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Wo auf der Welt war es vor meiner Geburt?</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Was ist „die Welt“?</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Wo fängt sie an und wo hört sie auf?</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Was ist der Mensch, was hat das Leben für einen Sinn?</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Warum existieren wir?</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Das sind die Ursprungsfragen (grundlegenden Fragen) der existentiellen Philosophie.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Es sind die Fragen, die sich jeder Mensch im Lauf seines Lebens stellt.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Und die uns an die Grenzen unseres Verstandes führen können.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Tiefgläubige Menschen finden Antworten in ihrer Religion.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Zieht man mangels eines Glaubens (oder einfach, weil es möglich ist) die Vernunft zu Rate, muss man sich auf das beschränken, was IST, was tatsächlich existiert, wobei wir uns dabei wiederum auf das verlassen müssen, was wir zu erkennen oder zu sehen meinen. Denn wir können nicht entscheiden, ob unser Auge uns „&#8230; die Dinge zeigt, wie sie wirklich sind, oder ob es nicht etwas zu ihnen hinzutut, das nicht ihnen, sondern dem Auge gehört“. (Zitat Heinrich von Kleist)</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Mit anderen Worten: wir können die Wahrheit nicht sehen.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Was bleibt, ist aber des Menschen tiefer Wunsch nach Gewissheit, die Suche nach Wahrheit, unsere Angst vor dem Tod, unser Wunsch nach Liebe, die Sehnsucht nach Antworten.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Was ist Liebe?</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Vielleicht ist die christliche Vorstellung von Gottes allumfassender Liebe identisch mit der platonschen Vorstellung von der Idee der Liebe.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Nach Platon gibt es neben der Manifestation von Liebe (die sozusagen im Gegenstand auftritt, also zum Beispiel in der Liebe zu meinem Kind) eine Idee der Liebe, eine Idee der Schönheit, der Wahrheit und so fort.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Platon versucht, die Dinge, die wir nicht sehen können, fassbar zu machen.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Alles, was wahr ist, hat Teil an d</span>er Idee der Wahrheit. </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Diese Idee ist eine Einheit, sie ist unvergänglich und unsterblich.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Auf diese Weise ist auch die Liebe unsterblich.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Habe ich als Mensch, hat mein Ich, teil an der Idee der Wahrheit?</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Und an der Idee der Liebe?</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Was ist die Liebe für mich?</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Wo existiert sie?</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Liebe ist ein Gefühl, aber auch eine Handlung. Die Erfahrung der Liebe bedarf immer der Erfahrung von etwas ausserhalb meiner selbst.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Das ist ein anderer Mensch, das ist vielleicht auch die Erfahrung von etwas, das mich sehr berührt. </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Das Spiel der Elemente, ein Musikstück, ein Tag am Meer.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Erfahrung ist ursprünglich unmittelbar und in ihrem Wesen nach nicht ver-mittelbar.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Ein Kind, das Schmerz empfindet, IST in jenem Moment ganz der Schmerz.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Eines Kindes Schmerz ist allumfassend, so auch sein Staunen, so auch sein Vertrauen in die Welt.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Irgendwann fängt es an, die Frage nach dem „warum“ zu stellen.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Der Weg von „warum geht die Sonne unter“ hin zu „warum müssen alle Menschen sterben“ ist nicht sehr weit, die letzte der Fragen beschäftigt uns ein Leben lang.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Und wenn nicht, dann stellen wir uns womöglich, beim Verlust eines geliebten Menschen, die Frage „warum jetzt“.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Die „warum“-Fragen sind nahezu unendlich.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Sie reichen von „warum gibt es den Hunger in der Welt“ zu „warum hast du mir das angetan“. </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Ängste, Selbstzweifel nicht erfassen können, das macht uns hilflos und allein.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Der Prozess, den wir bei der Beantwortung dieser Fragen durchlaufen, ist existentiell dafür, wie wir uns als Ich in der Welt, das heißt im sozialen Kontakt, empfinden; und die Beantwortung bestimmt massgeblich den Grad unseres Wohlbefindens und unserer Handlungsfähigkeit.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Denn als Erwachsene stellen wir die Fragen, auch wenn wir sie womöglich mit jemandem teilen, an uns selbst und wir sind für ihre Beantwortung auch allein zuständig.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Am Ende geht es darum, Position zu beziehen.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Entscheidungen zu treffen.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Und zwar präzise.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Nicht nur um die Beantwortung der Frage, was glaube ich, und was nicht, oder was will ich und was nicht, sondern um die Frage einer Entscheidung, einer daraus resultierenden Handlung und die Frage der möglichen Konsequenzen.</span></p>
<h3>Was ist der Mensch,<br />
wenn seiner Zeit Gewinn, sein höchstes Gut<br />
nur Schlaf und Essen ist? Ein Vieh, nichts weiter. (Hamlet)</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><br />
</span></p>
<p>The post <a href="http://pietbiniek.de/was-ist-der-mensch/">Was ist der Mensch (zum Thema existentielle Psychotherapie)</a> appeared first on <a href="http://pietbiniek.de">Praxis für Psychotherapie, Yoga und Körperarbeit Piet Biniek</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pietbiniek.de/was-ist-der-mensch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Über den Umgang mit Demenz</title>
		<link>http://pietbiniek.de/ueber-den-umgang-mit-demenz/</link>
		<comments>http://pietbiniek.de/ueber-den-umgang-mit-demenz/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 10:40:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Piet Biniek</dc:creator>
		
		<guid isPermaLink="false">http://pietbiniek.de/?page_id=464</guid>
		<description><![CDATA[<p>Wenn in der Öffentlichkeit über Demenz diskutiert wird, geht es meistens um die Zunahme der Anzahl von Erkrankten und die zu erwartende Überalterung der Gesellschaft, sowie um Probleme in der Betreuungsfinanzierung, aktuell um die geplante Gesundheitsreform, welche unter anderem private Zusatzversicherungen vorsieht. Die Frage nach dem Umgang mit Demenz wird dementsprechend immer häufiger gestellt. Keine [...]</p><p>The post <a href="http://pietbiniek.de/ueber-den-umgang-mit-demenz/">Über den Umgang mit Demenz</a> appeared first on <a href="http://pietbiniek.de">Praxis für Psychotherapie, Yoga und Körperarbeit Piet Biniek</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Wenn in der Öffentlichkeit über Demenz diskutiert wird, geht es meistens um die Zunahme der Anzahl von Erkrankten und die zu erwartende Überalterung der Gesellschaft, sowie um Probleme in der Betreuungsfinanzierung, aktuell um die geplante Gesundheitsreform, welche unter anderem private Zusatzversicherungen vorsieht.<br />
<strong>Die Frage nach dem Umgang mit Demenz wird dementsprechend immer häufiger gestellt.</strong><br />
</span></p>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Keine Krankheit scheint so viel Ängste auf Seiten der Betroffenen und besonders bei deren Verwandten und Freunden auszulösen wie Alzheimer und andere Demenzformen.<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Die <strong>Angst vor dem Verlust des Selbst</strong>, <strong>die Angst, die Mutter, den Vater, den Partner oder die Partnerin zu „verlieren“, ohne etwas dagegen unternehmen zu können, ist riesig.</strong><br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Auch<strong> Schuldgefühle</strong> können dort auftauchen, wo nahestehende Menschen sich – zu recht – die Betreuung und Versorgung eines Verwandten oder Freundes nicht länger allein zutrauen und für eine Unterbringung sorgen müssen.<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;"><strong>In meiner Arbeit unterstütze ich Angehörige und Freunde im Umgang mit demenziell Erkrankten und kann dabei helfen, <strong>die veränderten Situationen annehmen zu lernen und vielleicht </strong>neue Perspektiven einzunehmen.<br />
Gern berate ich Sie auch in Fragen über den alltäglichen Umgang mit Ihren Angehörigen und dem Umgang mit Ämtern.</strong><br />
</span></p>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Ich habe jahrelang mit Demenzkranken zusammen gearbeitet und viele verschiedene Gesichter der Demenz kennen gelernt.<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Hier durfte ich wirklich viele wertvolle Erfahrungen in der Begegnung machen, und zwar meistens dann, wenn <strong>Begegnungen auf Herzenshöhe</strong> stattgefunden haben, das kann im Gespräch, in der Berührung, in der Bewegung, auf vielfältige Art stattfinden, manchmal an ganz unerwarteter Stelle.</span></p>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Dabei habe ich festgestellt, ich musste erst einmal <strong>den Mut aufbringen</strong>, meinen immerwährenden Willen zu <strong>BEGREIFEN</strong> hinter mir zu lassen und <strong>neue Welten zu betreten</strong>.</span></p>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;"><strong>Demenzkranke leben in einer anderen Welt</strong>.</span></p>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Der Übergang von dem Leben, wie wir es als junge gesunde Menschen mit allen seinen Orientierungspunkten kennen, hin zum Verlust der begreifbaren und sicheren Welt ist tatsächlich meistens mit Schmerz und Wut verbunden.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;"> Die Menschen, die diese Veränderung erleben, brauchen eine übergroße Portion an Verständnis und Zuneigung und ich habe oft erlebt, dass sehr nahe Angehörige den übergroßen Anforderungen irgendwann nicht mehr gewachsen sind: sie werden Zeugen eines Prozesses, in welchem sich Altbekanntes, Vertrautes verändert, die Mutter ist nicht mehr die, die sie einmal war. <strong>Der Angehörige braucht darin selbst Unterstützung.</strong></span></span></p>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">In einem Heim, in dem ich in der psychosozialen Betreuung gearbeitet habe, war eine stolze Dame, immer sehr freundlich und zugewandt, mit der ich verschiedene Bilder angeschaut habe, auf denen Obst zu sehen war. Ich zeigte Frau K. ein Foto mit einer Schale Äpfel und sie sagte „Oh, Bananen““. Ich sagte, „Ach, Bananen!“ und die Dame nickt erfreut. Nun war der Sohn anwesend und jener hat sich anschließend bei der Pflegedienstleitung beschwert, dass ich die Mutter nicht korrigiert hätte, so könne sie ja nichts mehr lernen. Für diesen Sohn waren die kognitiven Verluste der Mutter unerträglich. Er hat sich aufgerieben in dem Wunsch, den Prozess aufzuhalten, er wollte, dass die Mutter so sei wie bisher, vielleicht hat er ihre Stärke vermisst, ihren Rat, ihre Zuwendung. Die radikale Veränderung ist mitunter schwer zu ertragen.</span></p>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Vielleicht kann es einfacher sein, wenn man damit beginnt, das Wünschen, es möge bleiben, wie es war, aufzugeben.<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Vielleicht ist es nicht wichtig, dass Frau K. die Äpfel noch als Äpfel benennen kann.</span></p>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">In einem weiteren Gespräch, das ich mit ihr zur Feststellung einer zusätzlichen Betreuung führte- den sogenannten MMST (Mini-Mental-Status-Test)- gab die Dame zu, die Beantwortung einer Frage nicht leisten zu können, beugte sich verschwörerisch zu mir herüber und sagte: „Aber verraten Sie ´s meinem Sohn nicht“. Sie hatte durchaus ein Gespür dafür, wie schwer dem Sohn das Akzeptieren der Umstände fiel und wollte ihn schützen.<br />
</span></p>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;"><strong>Das emotionale Begreifen funktioniert immer und bis zuletzt.</strong></span></p>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Die begleitenden Umstände einer Demenz sind vielfältig und reichen teils bis zur vollständigen Pflegebedürftigkeit.<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;"><strong>Wenn wir die Betreuung von pflegebedürftigen Menschen heute in der Familie nicht mehr leisten können, liegt das nicht an unserer persönlichen Unfähigkeit, sondern am Wandel der gesellschaftlichen bzw. familiären Struktur.</strong> Es <strong>gibt</strong> die Großfamilie, in der genügend „Personal“ vorhanden ist, um die Umsorgung und Pflege der Alten neben den hauswirtschaftlichen Tätigkeiten und der Versorgung von Kindern und Enkelkindern zu tragen, einfach nicht mehr.<br />
</span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Aber die Vorstellung davon scheint in unseren Köpfen noch zu existieren, sonst hätten so viele Angehörig kein schlechtes Gewissen, dass sie die Rund-Um-Die Uhr-Umsorgung nicht leisten können.</span></p>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Es gehört bestimmt Mut dazu, als Angehöriger, als Freund und auch als Betroffener loszulassen und die Entwicklungen, die die Demenz-Erkrankungen mit sich bringen, zu akzeptieren und mit ihnen umgehen zu lernen.</span></p>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Auf diesen Seiten finden Sie unter „Seminare und Veröffentlichungen“ einen Text<br />
„<a title="Die Kommunikation mit pflegebedürftigen Menschen" href="http://pietbiniek.de/raum-schaffen-fuer-emotionen/">Raum schaffen für Emotionen</a>“, </span><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">der Anregungen über den Umgang mit Demenz gibt..</span></p>
<p><strong><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana,sans-serif; font-size: small;">Sie können ausserdem jederzeit mit mir Kontakt aufnehmen und ein Gespräch zur persönlichen Beratung vereinbaren.</span></strong></p>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Weiterhin gebe ich Seminare zum Thema „Kommunikation mit Demenzkranken“.</span></p>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif; font-size: small;">Ich lade Sie herzlich ein, das Kontaktformular zu verwenden.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span class="Apple-style-span" style="font-size: small;"><br />
</span></span></p>
<p>The post <a href="http://pietbiniek.de/ueber-den-umgang-mit-demenz/">Über den Umgang mit Demenz</a> appeared first on <a href="http://pietbiniek.de">Praxis für Psychotherapie, Yoga und Körperarbeit Piet Biniek</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pietbiniek.de/ueber-den-umgang-mit-demenz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schmerzfrei leben</title>
		<link>http://pietbiniek.de/schmerzfrei-leben/</link>
		<comments>http://pietbiniek.de/schmerzfrei-leben/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 09:38:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Piet Biniek</dc:creator>
		
		<guid isPermaLink="false">http://pietbiniek.de/?page_id=416</guid>
		<description><![CDATA[<p>Schmerzfrei leben Schon als Kind waren mir verschiedene Formen von Schmerz bekannt: Der Schmerz eines gebrochenen Armes, der Schmerz über den Tod eines nahe stehenden Menschen, aber auch der Schmerz des sich allein, im Stich gelassen und unverstanden Fühlens. Viele Menschen haben diese Gefühle als Kinder oder Jugendliche erlebt. Die Erfahrung von Schmerz kann wiederum [...]</p><p>The post <a href="http://pietbiniek.de/schmerzfrei-leben/">Schmerzfrei leben</a> appeared first on <a href="http://pietbiniek.de">Praxis für Psychotherapie, Yoga und Körperarbeit Piet Biniek</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000;"><strong>Schmerzfrei leben</strong></span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Schon als Kind waren mir verschiedene Formen von Schmerz bekannt:</span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Der Schmerz eines gebrochenen Armes, der Schmerz über den Tod eines nahe stehenden Menschen, aber auch der Schmerz des sich allein, im Stich gelassen und unverstanden Fühlens.</span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Viele Menschen haben diese Gefühle als Kinder oder Jugendliche erlebt. </span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Die Erfahrung von Schmerz kann wiederum Ängste erzeugen:</span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Die Angst vor der Wiederholung, die Angst, dass ein Schmerz nicht mehr weg geht, bis hin zu der Angst, den Anforderungen des Lebens nicht mehr gewachsen zu sein..</span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Je älter ein Mensch wird, desto häufiger macht er Bekanntschaft mit dem Schmerz, sei es, dass Verluste sich häufen</span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">(in Form von Tod, Trennungen, Jobverlust&#8230;) oder dass körperliche Beschwerden im natürlichen Prozess des älter Werdens hinzukommen.</span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Kopfweh, Rückenschmerzen, Zahnschmerzen, unklare Schmerzen&#8230;</span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong>Es gibt kein Leben ohne Schmerzen und kein Leben ohne Angst.</strong></span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Beide sind Teil eines durchaus sinnvollen Frühwarnsystems.</span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Problematisch wird es dann, wenn Ängste, Schmerzen, Depressionen zu einem beherrschenden Moment im Leben werden.</span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Unangenehme Erfahrungen lassen sich nicht vermeiden.</span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Das einzige, was man tun kann, ist womöglich, ihre Anhäufung zu vermindern, oder im Fall ihrer Unausweichlichkeit, zu schauen:</span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong>Wie kann ich meinem persönlichen Schmerz begegnen?</strong></span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Und wer kann mich bei diesem Prozess unterstützen?</span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Prozessunterstützend können Sie Techniken (Skills) erlernen, darunter Atemübungen, Körperarbeitstechniken wie z.B Yoga, Feldenkrais oder Elemente aus Tanz und Tanztherapie, oder auch die Überprüfung und das Infragestellen wiederkehrender Gedanken-Muster und hinderlicher Überzeugungen.</span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Die konkrete Begleitung und Gesprächspsychotherapie durch einen aufmerksamen und erfahrenen Therapeuten hat hierbei einen hohen Stellenwert.</span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Teils sind es tiefliegende Kindheitserfahrungen und viel geübte Verhaltensmuster, die sich in unserem Denken und Handeln festgefahren haben, so lange, bis wir glauben, es gäbe keinen anderen Weg, oder sogar keinerlei Ausweg.</span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Körpertherapie und Psychotherapie arbeiten bei seelischen Erkrankungen von entgegen liegenden Seiten aus.</span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong>Psychotherapie </strong>hilft vor allem, die Ursachen einer Störung zu identifizieren und den Patienten auf dem Weg zur Entwicklung von Bewältigungsstrategien zu unterstützen.</span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong>Körpertherapie </strong>arbeitet mit dem, was sichtbar ist.</span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Meine Arbeit richtet sich in erster Linie an meiner Vorstellung aus, dass ein gesunder Mensch ausreichend</span></span></span><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><strong> Durchlässigkeit und Stabilitä</strong></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">t besitzt. (siehe Artikel: Yoga + Körperarbeit: Stabilität und Durchlässigkeit)</span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Mit Durchlässigkeit ist größtmögliche Bewegungsfähigkeit gemeint, und zwar sowohl die des Geistes als auch die des Körpers.</span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Ein depressiv erkrankter Mensch zum Beispiel neigt dazu, sich in sich selbst zu verschließen.</span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Gedanken wiederholen sich in einer Endlosschleife, es scheint kein Entrinnen zu geben.</span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Die Gedanken bewegen sich im Kreis. Es ist, als führe eine Spirale ins dunkle Innere.</span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Hier kann ich als Körpertherapeutin behutsam an der Öffnung und Aufrichtung des Körpers arbeiten sowie im gemeinsamen Gespräch dabei unterstützen, eine stabile innere Haltung zu entwickeln.</span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Stabilität ist nötig, um nicht beim kleinsten Windhauch davon geweht zu werden.</span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Ich denke hierbei an einen Baum im Wind, der mit seinen Wurzeln fest im Boden verankert ist,</span></span></span><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"> dessen Äste sich aber, um nicht zu brechen, sanft mit dem Wind wiegen.</span></span></span></p>
<p>The post <a href="http://pietbiniek.de/schmerzfrei-leben/">Schmerzfrei leben</a> appeared first on <a href="http://pietbiniek.de">Praxis für Psychotherapie, Yoga und Körperarbeit Piet Biniek</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pietbiniek.de/schmerzfrei-leben/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zur Wirksamkeit von Psychotherapie</title>
		<link>http://pietbiniek.de/zur-wirksamkeit-von-psychotherapie/</link>
		<comments>http://pietbiniek.de/zur-wirksamkeit-von-psychotherapie/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 13:43:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Piet Biniek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Seminare und Veröffentlichungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ängste]]></category>
		<category><![CDATA[depressive Erkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Heilpraktiker]]></category>
		<category><![CDATA[Heilpraktikerin]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Therapieplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Wartezeit Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Wirksamkeit von Psychotherapie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pietbiniek.de/?p=402</guid>
		<description><![CDATA[<p>Laut eines Berichts der Bundestherapeutenkammer (btpk) vom 28. September 2011 beträgt die durchschnittliche Wartezeit auf einen Therapieplatz bei einem niedergelassenen Psychotherapeuten bundesweit 3 Monate. Das ist dann noch einmal von Bundesland zu Bundesland verschieden. Zugleich belegt eine im Juni 2011 von der TK (Techniker Krankenkasse) veröffentlichte Studie die Wirksamkeit von Psychotherapie. Ich zitiere aus einem [...]</p><p>The post <a href="http://pietbiniek.de/zur-wirksamkeit-von-psychotherapie/">Zur Wirksamkeit von Psychotherapie</a> appeared first on <a href="http://pietbiniek.de">Praxis für Psychotherapie, Yoga und Körperarbeit Piet Biniek</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Laut eines Berichts der Bundestherapeutenkammer (btpk) vom 28. September 2011 beträgt die durchschnittliche Wartezeit auf einen Therapieplatz bei einem niedergelassenen Psychotherapeuten bundesweit 3 Monate. Das ist dann noch einmal von Bundesland zu Bundesland verschieden.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Zugleich belegt eine im Juni 2011 von der TK (Techniker Krankenkasse) veröffentlichte Studie die Wirksamkeit von Psychotherapie.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Ich zitiere aus einem weiteren Bericht der btpk:</span></p>
<blockquote>
<h2><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong>&#8220;Jeder Euro für Psychotherapie ist gut investiertes Geld.</strong></span></span></h2>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Psychotherapie ist nachhaltig wirksam. Mehr als 60 Prozent der Patienten, die sich bei einem niedergelassenen Psychotherapeuten behandeln lassen, geht es danach wesentlich besser. Die Wirkung der psychotherapeutischen Behandlung ist langfristig messbar: Selbst ein Jahr nach Abschluss der Behandlung nehmen die seelische Belastungen, die zu einer Psychotherapie führten, noch weiter ab. Das sind die zentralen Ergebnisse einer aktuellen Langzeitstudie, deren Ergebnisse jetzt vorliegen.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Zur Qualität der psychotherapeutischen Regelversorgung, der so genannten Richtlinienpsychotherapie, lagen bislang nur wenige aussagekräftige Studien vor.&#8221;</span></span></span></p></blockquote>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Beim Heilpraktiker für Psychotherapie handelt es sich in der Regel NICHT um einen Therapeuten mit kassenärztlichem Sitz. </span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Wir behandeln allerdings größtenteils Patienten mit denselben Symptomen, d.h. in erster Linie depressive Erkrankungen und Ängste.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong>Ein entschiedener Vorteil in der Arbeit mit dem Heilpraktiker für Psychotherapie ist die Möglichkeit, die Dauer und Intensität einer Behandlung gemeinsam mit dem Patienten festzulegen und bei Bedarf unkompliziert zu verlängern.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Denn auch das zeigt die Studie: Längere Behandlungen sind nachhaltiger wirksam.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Bei einem kassenärztlich zugelassenen Therapeuten wird in der Regel zunächst eine Kurzzeittherapie von 25 Stunden angesetzt oder maximal eine Langzeittherapie von 50 Stunden, deren Fortführung eines umfangreichen Antrags von Seiten des Therapeuten bedarf.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Ich zitiere weiter:</span></span></span></p>
<blockquote><p><span style="color: #000000;">„<span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong>Psychische Erkrankungen haben in den letzten Jahrzehnten sehr zugenommen und sind als Volkskrankheiten immer stärker in den Blick der Öffentlichkeit gerückt.</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong></strong>Sowohl bevölkerungsrepräsentative epidemiologische Studien als auch die Routinedaten der Krankenkassen zeigen, dass nahezu jeder dritte Bundesbürger innerhalb eines Jahres von einer psychischen Erkrankung betroffen ist. Depressionen, Angst- und Belastungsstörungen haben immer größeren Anteil an Krankschreibungen und sind die Hauptursachen für Frühverrentungen in Deutschland mit einem Anteil von 44 Prozent bei Frauen und 32 Prozent bei Männern. Die ambulante Psychotherapie hat sich dabei zu einer tragenden Säule der Versorgung von Menschen mit psychischen Störungen entwickelt. Inzwischen werden innerhalb eines Quartals ca. eine Million Patienten im Rahmen der Richtlinienpsychotherapie behandelt. Dabei ist die Nachfrage nach ambulanter Psychotherapie weitaus größer als die vorhandenen Behandlungsplätze. Vielerorts müssen Patienten lange Wartezeiten auf sich nehmen, bevor sie Hilfe finden.&#8221;</span></span></span></p></blockquote>
<p><strong><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Psychotherapeuten nach dem Heilpraktikergesetz sind in der Regel weniger ausgelastet als ärztliche Psychotherapeuten und können daher eine zeitnahe Versorgung anbieten, was erfahrungsgemäß bereits den ersten Druck, der bei vielen Patienten als sehr stark empfunden wird, lindert.</span></span></span></strong></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Das Spektrum des Heilpraktikers für Psychotherapie umfasst in der Regel alternative Verfahren und unterscheidet sich in seinem Ansatz vom ärztlichen Psychotherapeuten insofern, als der Ausgangspunkt der Betrachtungen und Denkansätze nicht aus dem medizinischen Bereich kommt.</span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">So habe ich zum Beispiel ursprünglich Philosophie studiert und zeichne mich durch eine existenziell zu nennende Grundhaltung aus, verbunden mit einem humanistischen Weltbild. </span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">(siehe Artikel: Psychotherapeutische Gespräche: Therapie ermöglicht Heilung)</span></span></span></p>
<p align="LEFT"><strong><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Wer sich in therapeutische Behandlung begibt, geht immer auf eine gemeinsame Reise mit dem Therapeuten oder der Therapeutin, bei welcher Neues in Erscheinung tritt und daneben Ballast abgeworfen werden kann.</span></span></span></strong></p>
<p align="LEFT"><strong><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Hierzu möchte ich Sie herzlich einladen.</span></span></span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://pietbiniek.de/zur-wirksamkeit-von-psychotherapie/">Zur Wirksamkeit von Psychotherapie</a> appeared first on <a href="http://pietbiniek.de">Praxis für Psychotherapie, Yoga und Körperarbeit Piet Biniek</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pietbiniek.de/zur-wirksamkeit-von-psychotherapie/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Seminar &#8220;Die Entdeckung des Selbst in der Kommunikation&#8221;</title>
		<link>http://pietbiniek.de/seminar-die-entdeckung-des-selbst-in-der-kommunikation/</link>
		<comments>http://pietbiniek.de/seminar-die-entdeckung-des-selbst-in-der-kommunikation/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 11:40:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Piet Biniek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Seminare und Veröffentlichungen]]></category>
		<category><![CDATA[Blinder Fleck]]></category>
		<category><![CDATA[Eisbergtheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Indoor-Seminar]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationsseminar]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationstheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Körperarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Paretoprinzip]]></category>
		<category><![CDATA[Rogers]]></category>
		<category><![CDATA[Schulz von Thun]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstwahrnehmung]]></category>
		<category><![CDATA[Seminar]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>
		<category><![CDATA[Watzlawick]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://pietbiniek.de/?p=355</guid>
		<description><![CDATA[<p>Seminar: „Die Entdeckung des Selbst in der Kommunikation“ Kommunikation bedeutet wörtlich aus dem Lateinischen übersetzt: Teilen, mitteilen, teilnehmen lassen, vereinigen. Die wichtigen Fragen zum Thema Kommunikation lauten: Wer? Wer Spricht? Wie gut kennen Sie sich selbst und Ihre Kommunikationsweise? Wem? Wer ist Ihr Gegenüber? Was wissen Sie von ihm/ihr und wie sind Ihre Haltung und [...]</p><p>The post <a href="http://pietbiniek.de/seminar-die-entdeckung-des-selbst-in-der-kommunikation/">Seminar &#8220;Die Entdeckung des Selbst in der Kommunikation&#8221;</a> appeared first on <a href="http://pietbiniek.de">Praxis für Psychotherapie, Yoga und Körperarbeit Piet Biniek</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Seminar: „Die Entdeckung des Selbst in der Kommunikation“</span></span></h2>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Kommunikation bedeutet wörtlich aus dem Lateinischen übersetzt: </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Teilen, mitteilen, teilnehmen lassen, vereinigen.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Die wichtigen Fragen zum Thema Kommunikation lauten:</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><strong>Wer? </strong></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Wer Spricht? Wie gut kennen Sie sich selbst und Ihre Kommunikationsweise?</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><strong>Wem? </strong></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Wer ist Ihr Gegenüber? Was wissen Sie von ihm/ihr und wie sind Ihre Haltung und Ihre Gefühle ihm/ihr gegenüber?</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><strong>Wann?</strong></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Welchen Zeitpunkt für die Kommunikation haben Sie gewählt? Oder wurde er vom Gegenüber gewählt? Oder wird er durch äußere Umstände bestimmt?</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><strong>Wo?</strong></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">An welchem Ort befinden Sie sich? Ist dieser privat oder öffentlich? Ist er emotional belastet oder neutral? Fühlen Sie sich dort wohl? Ist es „Ihr“ Raum oder der Ihres Gegenübers? </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><strong>Was?</strong> </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Worum geht es? (Benennung des Sachinhaltes und der Hintergründe) Was ist das Ziel der Kommunikation?</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><strong>Wie?</strong> </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Was für einen Stil oder eine Wortwahl verwenden Sie? Stimmt Ihr Stil mit dem Ihres Gegenübers überein? Ist das Verhältnis zueinander gleichberechtigt?</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><strong>Warum? </strong></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><strong></strong>Bewusste und unbewusste Motive: Was wollen Sie erreichen und was steckt vielleicht zusätzlich dahinter?</span></p>
<h2><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Die Fragen: „Wer spricht? Wie gut kennen Sie sich selbst?“ beantworten zu können, ist meiner Ansicht nach die Grundlage jeder Kommunikation im privaten und beruflichen Umfeld.</span></span></h2>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Dementsprechend gehe ich mit Ihnen nebst der Vermittlung von kommunikationstheoretischem Hintergrund auf die Reise der</span> „<span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Entdeckung des Selbst in der Kommunikation“.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Dahinter, wie wir kommunizieren, steht immer unser (womöglich unbewusstes) Menschen-, Welt- und Selbstbild.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Wenn man sich selbst nicht gut kennt, kann es passieren, dass man „wie auf Knopfdruck“ reagiert und Situationen aus dem Ruder laufen.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Oder, Sie erreichen nicht, was Sie gern möchten.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Schlimmstenfalls können Sie Ihr Gegenüber verletzen, ohne es zu wollen.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Schritt Nummer 1 sind die Selbstwahrnehmung und die Selbstbeobachtung.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Dazu führe ich mit Ihnen eine Reihe von Übungen durch, für welche Sie keinerlei Vorkenntnisse benötigen.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Im theoretischen Teil mache ich Sie mit folgenden Ansätzen bekannt:</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Paul Watzlawick: Man kann nicht nicht kommunizieren</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Friedrich Schulz von Thun: die Transaktionsanalyse und ihre Anwendung</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Statusspiele nach Keith Johnson</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Gesprächsführung nach Carl Rogers</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Die Eisbergtheorie/das Paretoprinzip</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Das Johari-Fenster</span></p>
<h2><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Weitere Themen (die zum Teil schon in die oberen Themen mit einfliessen) sind:</span></span></h2>
<ul>
<li><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Nonverbale Kommunikation/Widersprüche in Text und Gebärden aufdecken</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Grenzbereiche (wo höre ich auf und wo fängt der andere an?) und Revierkämpfe</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Sprechgestus, Wortwahl und Tonfall</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Blickkontakt und Körperkontakt</span></li>
</ul>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Je nach dem fachlichen Zusammenhang, in welchem Sie das Seminar buchen, werden die Schwerpunkte gewichtet oder erweitert.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Zum Beispiel verschiebt sich der Schwerpunkt in der Kommunikation mit kranken und alten Menschen erheblich. Hier sind zum Beispiel vegetative Reaktionen sehr wichtig, die in anderen Bereichen eine untergeordnete Rolle spielen.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Meine Seminare sind grundsätzlich Indoor-Veranstaltungen.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Bitte benutzen Sie für Anfragen wegen des Kommunikationsseminars das <a title="Kontakt" href="http://pietbiniek.de/kontakt/" target="_blank">Kontaktformular</a>.</span></p>
<p><strong><span style="font-family: Verdana,sans-serif;">Ich freue mich auf die Arbeit mit Ihnen.</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://pietbiniek.de/seminar-die-entdeckung-des-selbst-in-der-kommunikation/">Seminar &#8220;Die Entdeckung des Selbst in der Kommunikation&#8221;</a> appeared first on <a href="http://pietbiniek.de">Praxis für Psychotherapie, Yoga und Körperarbeit Piet Biniek</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pietbiniek.de/seminar-die-entdeckung-des-selbst-in-der-kommunikation/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Therapie ermöglicht Heilung</title>
		<link>http://pietbiniek.de/therapie-ermoeglicht-heilung/</link>
		<comments>http://pietbiniek.de/therapie-ermoeglicht-heilung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 19:38:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Piet Biniek</dc:creator>
		
		<guid isPermaLink="false">http://pietbiniek.de/?page_id=338</guid>
		<description><![CDATA[<p>Heilung kann auf verschiedene Arten stattfinden: über eine gesunde Beziehung, über die Veränderung von Denkinhalten, über die Bewusstmachung verborgener Gefühlswelten, oder über die Veränderung einer geistigen Haltung und die Verbesserung von Stabilität und Durchlässigkeit in der Körpertherapie. Die Grenzen zwischen Körpertherapie und Körperpsychotherapie sind fliessend. Ich arbeite mit der Kombination von tiefenpsychologisch fundierter Gesprächstherapie und [...]</p><p>The post <a href="http://pietbiniek.de/therapie-ermoeglicht-heilung/">Therapie ermöglicht Heilung</a> appeared first on <a href="http://pietbiniek.de">Praxis für Psychotherapie, Yoga und Körperarbeit Piet Biniek</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heilung</strong> kann auf verschiedene Arten stattfinden: über eine <strong>gesunde Beziehung</strong>, über die Veränderung von Denkinhalten, über die <strong>Bewusstmachung</strong> verborgener Gefühlswelten, oder über die<strong> Veränderung</strong> einer geistigen Haltung und die Verbesserung von Stabilität und Durchlässigkeit in der Körpertherapie. Die Grenzen zwischen Körpertherapie und Körperpsychotherapie sind fliessend.</p>
<p>Ich arbeite mit der Kombination von <strong>tiefenpsychologisch fundierter Gesprächstherapie</strong> und <strong>körperpsychotherapeutischen Ansätzen</strong>, ausgehend von den individuellen Bedürfnissen meines Gegenübers.<span id="more-338"></span></p>
<p>Das Spektrum des Heilpraktikers für Psychotherapie umfasst in der Regel <strong> alternative Verfahren</strong> und unterscheidet sich in seiner Herangehensweise vom ärztlichen Psychotherapeuten insofern, als der Ansatz  der Betrachtungen und Denkweisen und Methoden nicht in erster Linie im medizinischen Bereich wurzelt.  So habe ich zum Beispiel ursprünglich Philosophie studiert und zeichne mich durch eine existenzielle Grundhaltung aus, verbunden mit einem humanistischen Weltbild.  Humanismus meint zum einen die Orientierung an der Würde des Individuums, zum anderen den Glauben an die Entwicklungsfähigkeit des Menschen innerhalb einer Gesellschaft sowie den individuellen Wunsch nach Wachstum. Der Begriff der existentiellen Grundhaltung beinhaltet meine Vorstellung davon, dass jeder Mensch auf der Suche ist, seinem Leben einen Sinn zu geben. Daneben wohnt jedem das Bewusstsein um die eigene Sterblichkeit inne.<br />
(siehe auch: &#8220;Veröffentlichungen&#8221;: &#8220;<a title="Stellen Sie sich vor." href="http://pietbiniek.de/stellen-sie-sich-vor/">Stellen Sie sich vor</a>&#8220;)</p>
<p>In psychotherapeutischen Sitzungen entsteht ein neuer Raum, und dabei handelt es sich um einen Schutzraum.  Hier können Gedanken und Emotionen laut werden, derer man sich im alltäglichen Kontext unsicher wäre oder schämt.  Oft werden Sie sich auch erst im Laufe einer Therapie bestimmter Emotionen oder Gedanken bewusst.  Der psychotherapeutische Kontext stellt eine sichere Beziehung her.  Der Mensch braucht hier keine Angst vor Beurteilung zu haben.  Dieser Schutzraum und die Sicherheit sind mir ein wichtiges Anliegen.  Sie sind die Voraussetzung für eine tragfähige Beziehung, in der Entwicklung und/oder Heilung stattfinden kann.  Eine ehrliche und wahre Begegnung kann alte verfahrene Beziehungsmuster (mit anderen Menschen oder in Ihnen selbst) auflösen und zu neuen bereichernden Erfahrungen führen.</p>
<p><strong>Jeder Mensch kämpft mit existenziellen Fragen und daraus resultierenden Nöten</strong>. Wir erleben Verluste, Zurückweisungen, Scheitern, Schmerz.  Das ist nicht vermeidbar.  Wenn der seelische Druck oder das seelische Leid übermächtig werden, können sie sich in Angst und Depressionen äußern sowie vielfältigen körperlichen Erkrankungen, angefangen vom Kopf- und Rückenschmerzen bis hin zu den schwerwiegendsten Krankheitsbildern, welche die  Bewältigung des Alltags unmöglich machen und eine ernste Gefahr für Körper und Seele darstellen.</p>
<p>Konflikte sind menschlich. Innerseelische Konflikte können einen Menschen jedoch sehr stark belasten, wenn sie wie in einem Karussell immer wieder auftauchen und Ihren Alltag bestimmen. Dies führt zu erhöhtem Druck. Ich biete Ihnen an,  den Versuch zu wagen, diese Konflikte gemeinsam zu identifizieren und zunächst die daraus resultierenden Spannungen zu reduzieren. Das kann zum Beispiel mithilfe des Erlernes von Atemtechniken geschehen.</p>
<p>In den ersten Stunden der Therapie suche ich mit Ihnen nach den wiederkehrenden Motiven in ihrem Leben. Ähnlich wie in der Musik, lassen sich Hauptthemen und Variationen identifizieren.  Dazu werden biographische Daten erhoben sowie Ihre aktuelle Lebenssituation erfasst. Dabei geht es nicht nur um nackte Daten, sondern um Ihr emotionales Erleben der eigenen Geschichte und Gefühle und Gedanken zur eigenen Person.</p>
<p>Die Abrechnung für Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz erfolgt überwiegend privat. Eine Übernahme durch die Krankenkassen ist grundsätzlich möglich, wenn auch schwierig.<br />
Bitte sprechen sie mich darauf an.</p>
<p>Ein Vorteil gegenüber kassenfinanzierter Therapie ist, dass Ihre Daten sowie ihre Sorgen und Beschwerden nicht von der Krankenkasse erfasst werden, das bedeutet auch, dass es keine Bedingungen dafür gibt, ob eine Therapie (oder Psychologische Beratung) stattfinden kann oder nicht.  Krankenkassen zahlen nur bei diagnostizierten Krankheiten, und der Übergang von Gesundheit und Krankheit ist in der Tat oft fließend.  Zwar gibt es eine klare Definition durch die WHO, nichtsdestotrotz ist die Beurteilung eines Krankheitswertes auch abhängig von gängigen Normen.</p>
<p>Manchen Menschen gibt es auch ein gutes Gefühl, ihre Therapie selbst zu zahlen. Nicht zuletzt wird die Motivation dadurch auch deutlich erhöht. Man ist es sich wert.</p>
<p>Psychotherapeuten nach dem Heilpraktikergesetz legen vor dem Gesundheitsamt ihre umfassende Kenntnis über psychiatrische Krankheitsbilder sowie deren Entstehung, Verbreitung und gängige Behandlungsmethoden, Psychosomatische Erkrankungen, die sogenannten Elementarfunktionen sowie der Lehre aller gängigen Therapieformen dar.</p>
<p>Als geprüfte Psychologische Beraterin habe ich zusätzlich ein breit gefächertes psychologisches Grundwissen.  Der Heilpraktiker für Psychotherapie verschreibt keine Medikamente.  Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass es ganz klar definierte Krankheitszustände gibt, die den Kompetenzbereich des Heilpraktikers für Psychotherapie überschreiten.</p>
<p>Im Falle einer solchen Diagnose bin ich Ihnen behilflich, einen kompetenten Facharzt oder eine Klinik zu finden, in der Sie medizinisch behandelt werden.</p>
<p>(siehe auch Artikel :&#8221;<a title="Freiheit durch Bewegung" href="http://pietbiniek.de/freiheit-durch-bewegung/">Freiheit durch Bewegun</a>g&#8221; unter &#8220;Seminare und Veröffentlichungen&#8221;)</p>
<p>The post <a href="http://pietbiniek.de/therapie-ermoeglicht-heilung/">Therapie ermöglicht Heilung</a> appeared first on <a href="http://pietbiniek.de">Praxis für Psychotherapie, Yoga und Körperarbeit Piet Biniek</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pietbiniek.de/therapie-ermoeglicht-heilung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Yoga</title>
		<link>http://pietbiniek.de/yoga/</link>
		<comments>http://pietbiniek.de/yoga/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 16:10:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Piet Biniek</dc:creator>
		
		<guid isPermaLink="false">http://pietbiniek.de/?page_id=318</guid>
		<description><![CDATA[<p>Der Begriff „Yoga“ kommt aus dem altindischen Wort „Yõga-h“: „Verbindung, Vereinigung“ und ist verwandt mit dem ebenfalls altindischen „Yugá“: das “Joch“. (Ein Zuggeschirr, mit dem zwei Ochsen vor einen Wagen oder einen Pflug gespannt werden.) Hierin gibt es eine Übereinstimmung mit dem Wort „Religion“, welches sich aus dem Lateinischen übersetzen lässt mit „re-ligare“: Zurückbinden. Gemeint [...]</p><p>The post <a href="http://pietbiniek.de/yoga/">Yoga</a> appeared first on <a href="http://pietbiniek.de">Praxis für Psychotherapie, Yoga und Körperarbeit Piet Biniek</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Der Begriff „<strong>Yoga</strong>“ kommt aus dem altindischen Wort „Yõga-h“:</span></span> „<span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong>Verbindung, Vereinigung</strong>“ und ist verwandt mit dem ebenfalls altindischen „Yugá“: das “Joch“. (Ein Zuggeschirr, mit dem zwei Ochsen vor einen Wagen oder einen Pflug gespannt werden.)<br />
Hierin gibt es eine Übereinstimmung mit dem Wort „<strong>Religion</strong>“, welches sich aus dem Lateinischen übersetzen lässt mit „re-ligare“: Zurückbinden. Gemeint ist hier zum Einen die Rückbindung des Menschen an das Göttliche, an die uns umgebende Natur („alles ist eins“), aber auch die Rückbindung an sich selbst. (&#8220;bei sich sein&#8221;)<br />
Hinter letzterem verbirgt sich eine Annahme, die ich teile:<br />
Zum einen, dass jedem Menschen ein ursprüngliches Wissen über die eigene Wahrheit innewohnt und weiß, was ihm gut tut, ein Ansatz, den ich auch in der Psychologischen Beratung sowie meiner psychotherapeutischen Arbeit berücksichtige.<br />
Zum anderen, dass es eine tiefe existentielle Verbindung zu allen anderen Lebewesen gibt, ein Gefühl, dass jeder aus unterschiedlichen Erfahrungen kennt, sei es, dass es sich in spontaner Sympathie zu einem Menschen äußert oder in einer tiefen Empfindung zum Beispiel beim Hören einer bestimmten Musik.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Auf die Frage hin, welche Art von Yoga ich unterrichte, zitiere ich gern den indischen Yogi, bei dem ich gelernt habe:</span></span><br />
„<span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Alles ist <strong>Hatha-Yoga</strong>“.<br />
Wenn im Westen Yoga unterrichtet wird, setzt sich der Inhalt der Stunden vornehmlich aus dem Praktizieren der <strong>Ãsanas</strong> zusammen.<br />
Damit ist die Ausführung der festgelegten Formen gemeint, die jeweils unterschiedliche Wirkungen auf körperlicher und geistiger Ebene erzielen.<br />
Die Ãsanas sind ein Teil des Yoga-Weges und nicht deren ausschließliches Wesen. Sie dienen in der Philosophie des Yoga der Vorbereitung des Körpers auf die Meditation und fördern das,<br />
was im Yoga-Sutra „die Stilllegung des Geistes“ genannt wird.<br />
Alle Ãsanas werden mit dem <strong>Atem</strong> koordiniert.<br />
Wer regelmäßig übt, entwickelt einen gewissen Gleichmut und Humor, hält Körper, Geist und Seele gesund.<br />
Neue Räume werden eröffnet.<br />
Bereits bestehende Krankheiten und Beschwerden können durch die Ausübung von Yoga gelindert oder gar geheilt werden.<br />
Die Ãsanas sind daher auch für weniger spirituell orientierte Menschen  geeignet.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: small;">In Yoga-Klassen, die ich früher genommen habe, habe ich beobachtet, dass Ãsanas teils auf eine Art ausgeführt wurden, die mir nicht sorgfältig genug erschien.<br />
Es geht mir hier nicht um pure Präzision um ihrer selbst willen, sondern um die Vermeidung von Spätschäden.<br />
Daher führe ich meine Schüler teilweise mithilfe anderer erlernter Techniken behutsam an die Positionen heran.<br />
Zum Beispiel nutze ich Elemente aus <strong>Feldenkrais</strong>, <strong>Contact Improvisation</strong> oder der <strong>Release Technique</strong>.<br />
<strong>Moshe Feldenkrais</strong> war einer der Pioniere auf dem Gebiet der <strong>bewussten Körperwahrnehmung mit dem Ziel, neuronale Veränderungen im Gehirn herbeizuführen</strong> (in dem Wissen, dass wir Menschen die Kapazität unseres Gehirns nur zu einem geringen Prozentsatz nutzen.) Die Reprogrammierung des Körpersystems durch bewusste Ausführung neuer Bewegungen führt über die Erfahrung, dass Veränderung möglich ist, zur Beeinflussung des kognitiven Systems.<br />
<strong>Contact Improvisation</strong> ist eine Technik des zeitgenössischen Tanzes, bei der es um die Ausführung bestimmter Bewegungen mithilfe von KONTAKT geht, und zwar nicht nur mit anderen Personen, sondern auch mit dem Boden oder anderen Elementen (Wand, Tisch, Stuhl&#8230;). Inwieweit kann ich die Schwerkraft nutzen, um zum Beispiel mit Lasten umzugehen (ein Aspekt, der in pflegerischen Berufen von großer Bedeutung ist). Wo kann ich Gewicht abgeben oder <strong>Unterstützung</strong> beim anderen finden? Wo findet Kontakt überhaupt statt?<br />
Die <strong>Release Technique</strong> ist Teil des New Dance und basiert auf minimalem Gebrauch der Muskeln, man könnte sagen, es wird versucht, größtmögliche Beweglichkeit aufgrund der eigenen physischen Struktur unter <strong>Vermeidung überflüssiger Anstrengung</strong> zu erreichen. </span></span></p>
<p><strong style="font-size: small;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Ich setze in meinen Yoga-Kursen und Yoga-Einzelstunden keine Kenntnisse voraus, sondern folge meinem eigenen Lern- und Lehr-Prinzip. </span></span></strong></p>
<p><div class='et-box et-shadow'>
					<div class='et-box-content'>Zur Zeit gebe ich sowohl in Wuppertal als auch in Berlin ausschliesslich Einzelunterricht auf Anfrage</div></div><br />
<span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Wenn Sie mehr über Yoga wissen möchten:<br />
</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: small;">In den klassischen indischen Schriften werden folgende Yogawege beschrieben:</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong>Hatha Yoga</strong>: Der körperliche Weg über die Ãsanas.<br />
Seine Prinzipien werden in der Hatha Yoga Pradipika, einem Text aus dem 15. Jahrhundert, erläutert.<br />
Hatha Yoga gilt als die Vorbereitung zum<br />
<strong>Raja Yoga</strong>: Dem königlichen Weg.</span></span></span><br />
<span style="font-family: Arial Unicode MS,sans-serif;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Man kann Raja Yoga und Hatha Yoga voneinander abgrenzen, indem man sagt, Raja sei der eher spirituelle und Hatha der eher körperliche Weg. Manche westliche Schulen sprechen vom Hatha-Yoga als Oberbegriff aller Schulen. Raja Yoga nennt man die Stufen des Achtgliedrigen Yoga nach </span></span></span><span style="color: #0000ff;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Patanjali"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Patanjali</span></span></span></a></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: small;"> (auch Ashtanga Yoga genannt: Asta : acht, Anga: Teile), deren Ziel die Beherrschung des Geistes ist. Nun kann man sagen, man lernt erst einmal seinen Körper beherrschen: praktiziert die Ãsanas und widmet sich dann der Beherrschung des Geistes.<br />
</span></span></span><span style="color: #0000ff;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jnana_Yoga"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong>Jnana Yoga</strong></span></span></span></a></span> <span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: small;">gilt als der Weg der Erkenntnis. Es ist der schwierigste Weg, weil der Weg der Erkenntnis, des Studiums der Schriften, also der Reflexion, die Annahme von Dualitäten voraussetzt.<br />
</span></span></span><span style="color: #0000ff;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karma_Yoga"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong>Karma Yoga</strong></span></span></span></a></span> <span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: small;">ist das Yoga des Handelns. Der Mensch ist zum Tun geboren. Er muss lernen, die Anhaftung an die Taten zu überwinden und jede Handlung gleichen Mutes auszuführen.<br />
</span></span></span><span style="color: #0000ff;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bhakti_Yoga"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong>Bhakti Yoga</strong></span></span></span></a></span></span> <span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: small;">ist das Yoga der Hingabe, der Weg der reinen Liebe, der Weg des Herzens.<br />
Bhakti Yoga führt zur Erkenntnis über das HERZ, durch den reinen Glauben an die Liebe, an das Göttliche.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Die acht Glieder des Yoga (<strong>Ash Tanga</strong>) nach Patanjali</span></span></span></p>
<ol>
<li><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong>Yama</strong>, die Gebote gegenüber den Anderen oder gesellschaftliche Disziplin wie z.B. Ahimsa (Gewaltlosigkeit), Asteya (nicht-Stehlen), Satya (Wahrheitsliebe). Für den Jainismus ist AHIMSA ein besonders bedeutendes Gebot.</span></span></span></li>
<li><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong>Niyama</strong>, die Gebote gegenüber dem eigenen Selbst</span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: small;">, z.B. Tapas (im weitesten Sinn Disziplin) und Santosha (Zufriedenheit oder Gleichmut)</span></span></span></li>
</ol>
<ol start="3">
<li><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong>Ãsana</strong>, ursprünglich die Meditationsstellung: Pãdmãsana.</span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: small;"> Hier: Die Übungen des Körpers (und somit das Beruhigen des Geistes)</span></span></span></li>
</ol>
<ol start="4">
<li><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong>Prãnãyãma</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: small;">: die Regulation des Prãna (Prãna: Lebenskraft. </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: small;">Ãyãma: Spannung, Hemmung),</span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: small;">letztendlich Stillstand (Anhalten) des Atems, somit auch der Gedanken, Wünsche etc.<br />
</span></span></span></li>
</ol>
<ol start="5">
<li><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong>Pratyãhãra</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: small;">: Das Zurückziehen der Sinne<br />
</span></span></span></li>
</ol>
<ol start="6">
<li><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong>Dhãranã</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: small;"> Konzentration (auf das wahre Selbst)</span></span></span></li>
</ol>
<ol start="7">
<li><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong>Dhyãna</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: small;">: Die Meditation</span></span></span></li>
</ol>
<ol start="8">
<li><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: small;"><strong>Samãdhi</strong>: Die Selbstverwirklichung</span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana,sans-serif;"><span style="font-size: small;">, die vollkommene Versenkung, derer es wiederum mehrere Stufen gibt. Sie werden im <strong>Yoga-Sutra</strong> ausführlich beschrieben.</span></span></span></li>
</ol>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://pietbiniek.de/yoga/">Yoga</a> appeared first on <a href="http://pietbiniek.de">Praxis für Psychotherapie, Yoga und Körperarbeit Piet Biniek</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pietbiniek.de/yoga/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sexueller Missbrauch</title>
		<link>http://pietbiniek.de/sexueller-missbrauch/</link>
		<comments>http://pietbiniek.de/sexueller-missbrauch/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 12:58:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Piet Biniek</dc:creator>
		
		<guid isPermaLink="false">http://pietbiniek.de/?page_id=302</guid>
		<description><![CDATA[<p>Über den sexuellen Missbrauch und seine Auswirkungen Sexueller Missbrauch ist eine Handlung gegen den Willen/das Einverständnis einer Person, wobei die missbrauchte Person sich in physischer, seelischer oder mentaler/sprachlicher Abhängigkeit und/oder Unterlegenheit befindet. Das trifft in erhöhtem Maß auf Kindesmissbrauch zu. Sehr oft entstammt der Täter der eigenen Familie oder dem unmittelbaren Freundes- und Bekanntenkreis und [...]</p><p>The post <a href="http://pietbiniek.de/sexueller-missbrauch/">Sexueller Missbrauch</a> appeared first on <a href="http://pietbiniek.de">Praxis für Psychotherapie, Yoga und Körperarbeit Piet Biniek</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h1><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Über den sexuellen Missbrauch und seine Auswirkungen</span></span></h1>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif;">Sexueller Missbrauch ist eine Handlung gegen den Willen/das Einverständnis einer Person, wobei die missbrauchte Person sich in physischer, seelischer oder mentaler/sprachlicher Abhängigkeit und/oder Unterlegenheit befindet.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Das trifft in erhöhtem Maß auf Kindesmissbrauch zu.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><strong>Sehr oft entstammt der Täter der eigenen Familie oder dem unmittelbaren Freundes- und Bekanntenkreis und nutzt somit seinen Status als „Vertrauter“ aus.</strong></span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Oft wird zudem ein vermeintliches Bündnis zwischen Täter und Opfer geschlossen, indem der Täter sein Opfer zu Verschwiegenheit anhält. („Das bleibt unser Geheimnis“.) oder gar bedroht.<br />
</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Drei Viertel der Opfer sind Mädchen.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">90% der Täter sind Männer.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Die Dunkelziffer bei der Erfassung von Missbrauchsdelikten wird als extrem hoch eingeschätzt, was zum einen auf nach wie vor anhaltende Tabuisierung zurück zuführen ist, aber auch auf <strong>Schuld-und Schamgefühle</strong> auf Seiten der Opfer.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Und selbst, wenn ein Opfer von seinem Missbrauch erzählt, kommt es häufig zusätzlich zu Verschleierungstaktiken und Leugnung von Seiten des Täters oder des Umfelds bis hin zur Stigmatisierung des Opfers selbst.<span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', 'Bitstream Charter', Times, serif;"> <span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif;">Nicht selten findet eine Verdrängung bis hin zum vollständigen Vergessen der Gewalttat statt.</span></span></span></p>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif;">Es gibt eine Reihe von Anzeichen oder Symptomen und Verhaltensweisen, die auf sexuellen Missbrauch hinweisen.</span></p>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif;">Da ist zunächst einmal das diffuse, aber starke Gefühl:</span></p>
<p>„<span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><strong>Mit mir stimmt etwas nicht</strong>.“</span></p>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif;">Ein Opfer sexueller Gewalt hat ein schweres Trauma durchlebt. Und obwohl es Opfer ist, bedingt die Konstellation von Opfer und Täter und die Beschädigung nicht nur des Körpers sondern in erster Linie des Selbstwertgefühls und der eigenen Grenzen die immerwährende <strong>Unsicherheit</strong> über die eigene Person, begleitet mit tiefsitzenden <strong>Schuldgefühlen</strong>.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Es können auch Kompensationsmechanismen auftauchen, die sich in Abspaltung von Emotionen, Zwangsverhalten oder nimmermüder Betriebsamkeit und Fluchten auf sehr verschiedenen Ebenen äußern.</span></p>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif;">Mögliche Gefühle eines Opfers von sexueller Gewalt sind:</span></p>
<ul>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">sich beschmutzt fühlen</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">sich wertlos fühlen</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">sich schuldig fühlen</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">wiederkehrende depressive Verstimmungen</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Selbsthass</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">diffuse Ängste</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">unkontrollierter Zorn oder diffuse Wut</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">relative Emotionslosigkeit</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">wiederkehrende Erschöpfungszustände</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Mangel an Vertrauensfähigkeit</span></li>
</ul>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif;">sowie:</span></p>
<ul>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">stets widersprüchliche Gefühle erleben wie Erregung mit Schamgefühlen</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">sich geliebt fühlen und gleichzeitig das Gefühl zu haben, wertlos zu sein</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">sich voller Energie zu fühlen und bei Rückschlägen das Gefühl des vollständigen Scheiterns haben</span></li>
</ul>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif;">Mögliche Handlungen von Opfern sexueller Gewalt sind:</span></p>
<ul>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Selbstverletzungen</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Vernachlässigung des eigenen Körpers und Selbsthass</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Sauberkeits- und Waschzwänge (bedingt einerseits durch das Gefühl, beschmutzt worden zu sein, andererseits durch den Wunsch, äußere Ordnung möge helfen, das innere Chaos zu beseitigen)</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Suchtverhalten in vielfältigen Formen</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Vermeidung von emotionaler Nähe</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Vermeidung von körperlicher Nähe</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">häufige und wechselnde Sexualkontakte aufgrund einer falschen Prägung auf Sexualität (Lust und Sexualität haben hierbei den Beigeschmack von Scham, Schmerz und Demütigung, der Missbrauch hat eine Verknüpfung hergestellt zwischen dem Wunsch nach Zuneigung und sexuellen Handlungen)</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Selbstboykott wie: Beziehungen zerstören, Jobs hinwerfen, Dinge nicht zuende bringen</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">die Entwertung von Erreichtem und von Freundschaften sowie Liebesbeziehungen</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">die Aufnahme oder Wiederherstellung einer unguten Beziehung, in der das Opfer den Verrat erneut durchlebt</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">die Ausprägung eines deutlichen Helfersyndroms oder im Gegenteil eigene Gewalttätigkeit und Zerstörungswut</span></li>
</ul>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif;">Dies stellt nur eine Auswahl aller Gefühle und Handlungen von Missbrauchs-Opfern dar. Häufig finden sich auch diverse psychosomatische Symptome oder schlimmstenfalls Erkrankungen, die auf extreme körperliche Gewaltanwendung zurück zuführen sind.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Dazu gehören unter anderem:</span></p>
<ul>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Schlafstörungen, insbesondere wiederkehrende Alpträume</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Verdauungsstörungen/Magenschmerzen</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Hauterkrankungen</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Schmerzerkrankungen (sowohl organisch als auch psychisch bedingt)</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">erhöhte Schmerzsensibilität</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Lähmungserscheinungen</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Essstörungen</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Kreislauf-und Nervenerkrankungen</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Schmerzen im Genital- oder Analbereich in akuten Situationen oder in späterem sexuellen Kontakt</span></li>
</ul>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif;">Auch die Bewältigungsmechanismen von Opfern sexueller Gewalt sind vielfältig.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Es kann zu</span></p>
<ul>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Verdrängung</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Verleugnung</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Abspaltung (vom eigenen Körper oder der eigenen Gefühle)</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Kompensationsmechanismen</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Kontrollmechanismen (des eigenen Lebens oder über bestehende Beziehungen)</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Fluchtverhalten (Drogen, Arbeit, dauerhafte Ablenkungen, Weglaufen bei Kindern und Jugendlichen)</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Selbstverletzung und Suizid</span></li>
<li><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">sowie weiteren schweren psychischen Störungen kommen.</span></li>
</ul>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif;">Der Heilungsprozess von Menschen, die sexuelle Gewalt erfahren haben, ist ein langer und schmerzhafter Weg.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Das schwierigste daran ist die unbedingt erforderliche Auseinandersetzung mit dem eigenen Trauma:</span></p>
<p>„<span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Ich bin missbraucht worden“ und das Annehmen der Tatsache:</span></p>
<p>„<span style="font-family: Verdana, sans-serif;"><strong>Ich bin schuldig an dem, was mir angetan wurde</strong>“.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Das Erinnern und Bejahen reisst alte Wunden auf und stellt das Opfer womöglich vor die Schwierigkeit der Konfrontation nicht nur mit dem eigenen Erleben, sondern auch mit dem Umfeld: sprich, mit dem Täter sowie dem Verhältnis zu ihm oder ihr oder auch den Personen, die zur Verdrängung beigetragen, womöglich weg gesehen oder das Opfer nicht angemessen unterstützt und beschützt haben.</span></p>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif;">Oftmals zieht das Opfer die eigene Urteilsfähigkeit infrage:</span></p>
<p>„<span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Es kann doch nicht sein, dass mir das passiert ist/dass X mir das angetan hat“ oder glaubt: &#8220;Das habe ich verdient&#8221;. In dem Zusammenhang kann es zu Wiederholungen von Missbrauch und weiteren Gewalterfahrungen in späteren Beziehungen kommen.<br />
</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Der Glaube an die eigene Erinnerung, an die Tatsache des Missbrauchs, ist oftmals der erste schwierige Schritt.</span></p>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif;">Schmerz, Trauer und Wut folgen.</span></p>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif;">Zur Aufarbeitung eines sexuellen oder anderen Gewalttraumas ist es wichtig, sich anderen Menschen anvertrauen zu können.</span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Dazu gehören der Kontakt zu anderen Opfern von sexueller Gewalt, die in ihrem Verarbeitungsprozess schon weiter fortgeschritten sind, professionelle Begleitung durch eine Therapie aber auch das Einbeziehen von guten Freunden und oder dem Partner oder der Partnerin. </span></p>
<p><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Hierbei machen Missbrauchsopfer womöglich die Erfahrung, sich zum ersten Mal in ihrem Leben so zeigen zu können, wie sie wirklich sind.</span></p>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-family: Verdana, sans-serif;"><strong>Der Weg der Heilung ist einer, den man nur in Begleitung gehen kann</strong>.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://pietbiniek.de/sexueller-missbrauch/">Sexueller Missbrauch</a> appeared first on <a href="http://pietbiniek.de">Praxis für Psychotherapie, Yoga und Körperarbeit Piet Biniek</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pietbiniek.de/sexueller-missbrauch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Psychotherapie und Beratung</title>
		<link>http://pietbiniek.de/psychotherapie-wuppertal/</link>
		<comments>http://pietbiniek.de/psychotherapie-wuppertal/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 17 Sep 2011 18:27:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Piet Biniek</dc:creator>
		
		<guid isPermaLink="false">http://pietbiniek.de/</guid>
		<description><![CDATA[<p>Psychologische Beratung ist geeignet für Menschen, die Unterstützung suchen für eine – im Laufe des Beratungsprozesses zu entwickelnde – Lösung von aktuellen oder auch wiederkehrenden Konflikten. In Abgrenzung zur Psychotherapie spricht man allgemein von  „Störungen ohne Krankheitswert“. Der Schwerpunkt in der Beratung liegt in der Aufarbeitung und Überwindung sozialer Konflikte, zum Beispiel bei Problemen in [...]</p><p>The post <a href="http://pietbiniek.de/psychotherapie-wuppertal/">Psychotherapie und Beratung</a> appeared first on <a href="http://pietbiniek.de">Praxis für Psychotherapie, Yoga und Körperarbeit Piet Biniek</a>.</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Psychologische Beratung ist geeignet für Menschen, die Unterstützung suchen für eine – im Laufe des Beratungsprozesses zu entwickelnde – Lösung von aktuellen oder auch wiederkehrenden Konflikten.<br />
In Abgrenzung zur Psychotherapie spricht man allgemein von  „Störungen ohne Krankheitswert“.<br />
Der Schwerpunkt in der Beratung liegt in der Aufarbeitung und Überwindung sozialer Konflikte, zum Beispiel bei Problemen in der Partnerschaft, Erziehungsfragen oder im Zusammenhang mit größeren Veränderungen wie zum Beispiel einem Ortswechsel oder beruflicher Neu-Orientierung. Innerseelische Konflikte stehen nicht im Vordergund.<br />
Hier geht es nicht primär um Heilungsprozesse, sondern um die Förderung sozialer Kompetenzen und der Erweiterung von Problemlösestrategien.<br />
Psychologische Beratung ist in der wissenschaftlichen Psychologie begründet und orientiert sich an psychologischen Denk- und Verhaltensmodellen.</p>
<p>Es kommt allerdings vor, dass sich im Laufe eines Beratungsprozesses herausstellt, dass tieferliegende Störungen vorliegen.<br />
In diesem Fall empfehle ich, die Beratung auf eine Psychotherapie auszuweiten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The post <a href="http://pietbiniek.de/psychotherapie-wuppertal/">Psychotherapie und Beratung</a> appeared first on <a href="http://pietbiniek.de">Praxis für Psychotherapie, Yoga und Körperarbeit Piet Biniek</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://pietbiniek.de/psychotherapie-wuppertal/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
